1251380

Tipps zum Speichern digitaler Fotos

26.09.2006 | 17:06 Uhr |

Eine Studie ergab, dass viele digitale Fotos nicht richtig gespeichert und nicht wieder gefunden werden.

Jeden Monat werden in Deutschland rund zwei Milliarden digitale Fotos gemacht. Die Digitalfotografie hat hier zu Lande inzwischen mehr als 34 Millionen Anhänger. Allerdings speichern über 10 Millionen Nutzer ihre Bilder nur auf der Festplatte ihres Computers und knapp vier Millionen sogar ausschließlich auf der Speicherkarte ihrer Digitalkamera. Das ergab eine repräsentative Studie im Auftrag des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien ( Bitkom ). Um die Sicherheit für Digitalfotos zu erhöhen, hat Bitkom grundlegende Tipps zusammengestellt: 1. Grundsätzlich sollten die Dateien nicht nur auf einer einzigen Festplatte gespeichert werden. Es bietet sich an, die Bilder auf mehreren Festplatten in einem PC oder Netzwerk oder per USB-Schnittstelle auch auf einer externen Festplatte zu sichern.

2. Große Vorteile bietet das Speichern im Internet: In zentralen Rechenzentren können die Anbieter solcher Lösungen die Daten effektiv und benutzerfreundlich sichern und archivieren. 3. Eine weitere Möglichkeit zur Fotosicherung ist auch der Ausdruck und die traditionelle Verwahrung in einem Fotoalbum. 4. Das (Wieder-) Finden von Fotos nach längerer Zeit ist oft schwierig. Daher sollten die Bilder schon beim Abspeichern mit Hinweisen versehen werden, die später das Finden erleichtern. Diese Informationen können beispielsweise im Dateinamen oder unter „Eigenschaften der Datei" hinterlegt werden. Da sich digitale Bilder relativ leicht verändern lassen, kann es sich lohnen, die Original-Bilder generell schreibgeschützt abzuspeichern und nur Kopien von ihnen zu bearbeiten.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1251380