Timeline und Open Graph
Facebook will von jedem User alles für immer speichern
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will Facebook zum Lebensarchiv eines jeden Nutzers machen: Alles, was ein Mensch erlebt, soll dauerhaft gespeichert werden und jederzeit abrufbar sein. Die Werbeindustrie dürfte jubeln, Datenschützer dagegen das blanke Entsetzen befallen.
Mark Zuckerberg hat auf der Facebook-Entwickler-Konferenz gezeigt, wie Facebook bald aussehen wird. Die beiden wesentlichen Neuerungen hören auf die Namen Timeline und Open Graph. Ersteres ist eine Zeitleiste, auf der alles gespeichert wird, was ein Facebook-Nutzer jemals gemacht und veröffentlicht hat. Open Graph wiederum sorgt dafür, dass alle Aktivitäten eines Facebook-Nutzers via Facebook verbreitet werden – ohne dessen Zutun.
Timeline: Ihr Leben als offenes Buch bei Facebook
Der Grundtenor des neuen Facebook lautet: Alles was ein Facebook-User macht, veröffentlicht, welche Filme er anschaut, wo er sich mit wem trifft, welche Bilder er veröffentlicht, soll auf einer Zeitliste (Timeline) dauerhaft gespeichert werden. Damit soll Facebook zu einem digitalen Archiv für das Leben eines jeden Menschen werden.
Auf der Timeline (sie ersetzt die bisherige Pinnwand von Facebook; in der deutschsprachigen Version von Facebook heißt sie Chronik) werden alle Ereignisse im Leben des Facebook-Benutzers ausgezeichnet und sind jederzeit abrufbar. So gerät kein Foto, keine Party, kein Ausflug und kein angehörtes Lied, das jemals auf Facebook verkündet wurde, in Vergessenheit. Zuckerberg bezeichnet denn die Facebook Timeline dementsprechend auch als „Lebensgeschichte“ eines Facebook-Users. „Sie enthält alle deine Geschichten, alle deine Apps und stellt eine neue Möglichkeit dar, um auszudrücken, wer du bist“, beschreibt der Facebook-Gründer die Timeline.
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Nach wie vor finden Sie die Privatsphäre-Einstellungen im Untermenü von "Konto".
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Wir emfpehlen Ihnen "Benutzerdefiniert" und dann jede der folgenden Einstellungen eigenständig zu bearbeiten.
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Funktionsweise von Verbindungen
Sinnvoll ist vor allem die Beschränkung des untersten Eintrags auf "Benutzerdefiniert". Geben Sie einzelne Personen oder eine Liste wie "Gute Freunde" an. Peinliche Kommentare Dritter auf Ihrer Pinnwand sind dann nur für einen ausgewählten Kreis sichtbar.
Sinnvoll ist vor allem die Beschränkung des untersten Eintrags auf "Benutzerdefiniert". Geben Sie einzelne Personen oder eine Liste wie "Gute Freunde" an. Peinliche Kommentare Dritter auf Ihrer Pinnwand sind dann nur für einen ausgewählten Kreis sichtbar.
Funktionsweise von Markierungen
Schalten Sie die ersten beiden Optionen an, um weitgehend die Kontrolle über die Verbreitung von Beiträgen zu behalten, in denen Sie markiert wurden. Schränken Sie außerdem die Profil-Sichtbarkeit der Markierungen nach Belieben ein - etwa "Benutzerdefiniert". Deaktivieren Sie "Markierungsvorschläge", damit Facebook nicht Bilder Dritter scannt und Ihren Namen nennt, wenn Facebook Sie auf einem Foto erkennt. Die letzte Option verhindert, dass Dritte per Markierung angeben können, wo Sie sich gerade befinden.
Schalten Sie die ersten beiden Optionen an, um weitgehend die Kontrolle über die Verbreitung von Beiträgen zu behalten, in denen Sie markiert wurden. Schränken Sie außerdem die Profil-Sichtbarkeit der Markierungen nach Belieben ein - etwa "Benutzerdefiniert". Deaktivieren Sie "Markierungsvorschläge", damit Facebook nicht Bilder Dritter scannt und Ihren Namen nennt, wenn Facebook Sie auf einem Foto erkennt. Die letzte Option verhindert, dass Dritte per Markierung angeben können, wo Sie sich gerade befinden.
Andwendungen und Webseiten
Schränken Sie die Zahl der Anwendungen auf ein notwendiges Minimum ein, damit Ihre Daten so wenig wie möglich weitergegeben werden. Entfernen Sie darum auch alle Häkchen im zweiten Feld "Wie Nutzer deine Informationen…". Unter "Öffentliche Suche" entfernen Sie ebenfalls das Häkchen, damit Ihr Facebook-Profil nicht bei Google auftaucht. Einschränkung: Wer seinen Facebook-Account beruflich nutzt, möchte in der Regel gefunden werden und belässt das Häkchen.
Schränken Sie die Zahl der Anwendungen auf ein notwendiges Minimum ein, damit Ihre Daten so wenig wie möglich weitergegeben werden. Entfernen Sie darum auch alle Häkchen im zweiten Feld "Wie Nutzer deine Informationen…". Unter "Öffentliche Suche" entfernen Sie ebenfalls das Häkchen, damit Ihr Facebook-Profil nicht bei Google auftaucht. Einschränkung: Wer seinen Facebook-Account beruflich nutzt, möchte in der Regel gefunden werden und belässt das Häkchen.
Beschränke das Publikum für ältere Beiträge in deinem Profil
Mit dieser Option ändern Sie im Nachhinein die Sichtbarkeit älterer Beiträge.
Mit dieser Option ändern Sie im Nachhinein die Sichtbarkeit älterer Beiträge.
Blockierlisten
Hier blockieren Sie wie gehabt Personen und Anwendungsanfragen.
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Sicherheitseinstellungen
Werfen Sie auch einen Blick in die "Kontoeinstellungen" und "Sicherheit". Aktivieren Sie "Sicheres Durchstöbern" und "Anmelde-Benachrichtigungen" zum Schutz vor Hackern. Misten Sie bei "Bekannte Geräte" aus und entfernen Sie alte Geräte, die Sie nicht mehr für Facebook nutzen. Beenden Sie alte "Aktive Sitzungen".
Werfen Sie auch einen Blick in die "Kontoeinstellungen" und "Sicherheit". Aktivieren Sie "Sicheres Durchstöbern" und "Anmelde-Benachrichtigungen" zum Schutz vor Hackern. Misten Sie bei "Bekannte Geräte" aus und entfernen Sie alte Geräte, die Sie nicht mehr für Facebook nutzen. Beenden Sie alte "Aktive Sitzungen".
Status aktualisieren
Unter dem Status-Schreiben-Fenster finden Sie die Buttons "Person markieren" und "Aktueller Ort". Verwenden Sie beides sparsam und mit Bedacht, um nicht zu viele Daten preiszugeben. Links neben "Posten" dürfen Sie für jeden einzelnen Post die Sichtbarkeit bestimmen. Machen Sie davon rege Gebrauch!
Unter dem Status-Schreiben-Fenster finden Sie die Buttons "Person markieren" und "Aktueller Ort". Verwenden Sie beides sparsam und mit Bedacht, um nicht zu viele Daten preiszugeben. Links neben "Posten" dürfen Sie für jeden einzelnen Post die Sichtbarkeit bestimmen. Machen Sie davon rege Gebrauch!
Status anpassen
Sie können die Sichtbarkeit auch im Nachhinein anpassen.
Sie können die Sichtbarkeit auch im Nachhinein anpassen.
Für die Timeline wird es diverse Filter geben. Beispielsweise eine Timeline für die Musik, die Sie sich angehört haben und eine Timeline für Ihre persönlichen Interessen. Man kann eine Timeline einrichten, auf der das eigene Wohlbefinden und die gesundheitliche Situation vermerkt werden und auch die körperlichen Aktivitäten eingetragen werden. Der Facebook-Nutzer soll aber die Kontrolle über die Einträge auf der Timeline behalten. Er kann bestimmte Einträge beispielsweise als besonders wichtig markieren.
Open Graph: Alles allen Freunden zeigen
Ein Musik- und Video-Streaming-Service wurde ebenfalls angekündigt. Das Facebook-Nutzerprofil wird demnach durch einen Ticker erweitert, in dem man sieht, welche Musik die Facebook-Freunde gerade hören. Per Mausklick kann man dann jederzeit live mithören. Ein ähnlicher Streaming Service soll auch für Filme und TV-Serien kommen.
Damit steigert Facebook die Interaktivität zwischen den Facebook-Benutzern: Statt nur auf den „Gefällt mir“-Button zu klicken, kann man nun direkt einsteigen. Dieser Musik- und Video-Service fällt in den Bereich „Open Graph“. Die Quintessenz davon ist, dass alles, was Facebook-Apps über einen User aufzeichnen, automatisch bei dessen Freunden angezeigt wird und diese sofort einsteigen können. Das gilt also nicht nur für gehörte Musik, sondern beispielsweise auch für sportliche Aktivitäten, die man via Facebook veröffentlicht, oder auch für Kneipenbesuche.
"Doppelklick"-Duell: Google+ gegen Facebook
Die Apps für die Open Graph-Funktion, um Musik, Videos und TV-Serien in Echtzeit verfolgen zu können, sollen umgehend freigeschaltet werden. Die Timeline dagegen geht jetzt erst einmal in die Beta-Testphase. Entwickler können sie sofort nutzen, Facebook-User können sich dagegen vorerst nur registrieren und müssen dann auf die Freischaltung warten. Diese soll in den nächsten Wochen erfolgen. Auf dieser Seite können Sie sich über die Timeline informieren.
Auch das Erscheinungsbild des Facebook-Profils wird überarbeitet, ein großes Aufmacherbild (als Coverfoto bezeichnet) wird künftig jedes Facebook-Profil eröffnen.
Alle neuen Funktionen sollen sich gleichermaßen vom PC wie auch vom Smartphone aus nutzen lassen.

23.09.11
Würde damit nicht die von der Schöpfung gegebene Gnade des Vergessen Könnens, - damit der Kopf für neues frei wird -, kontakariert?
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23.09.11
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23.09.11
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23.09.11
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
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23.09.11
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23.09.11
Facebook wird damit zum interessanten Datenpool. Nicht nur für Werbetreibende, die ihre Filter über die FB-Profile laufen lassen und Dir unaufgefordert die passenden "Verbraucherinformationen" zukommen lassen. Interessant ist FB zukünftig auch für:
- GEZ (heute schon GEZahlt und gestern und vorgestern?),
- Strafverfolgungsbehörden (heute schon gekifft?),
- Einbrecher (wann geht's nochmal in Urlaub?),
- Steuerfahndung (Geschäftsreise auf die Malediven?),
- zukünftige Arbeitgeber (er war immer ein fantasievoller und geselliger MA).
und und und...
Und immer schön aufpassen, was Ihr erzählt - es könnte jemanden interessieren.
In diesem Sinne ein schönes Wochenende,
JH
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23.09.11
Igitt, wer will denn so was?
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23.09.11
In Sachen Fratzenbuch dürfte zuletzt aber sehr schnell der Fall sein. :)
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23.09.11
scheint wohl angesagt zu sein, streiche zu spielen, hier ein guter beitrag von der telekom
Gute Streiche wirken positiv
Wenn all diese Bedingungen erfüllt sind, spricht nichts gegen einen guten Streich. Da es für das Gelingen oft notwendig ist, dass alle in der Klasse mitmachen oder zumindest niemand etwas verrät, kann die erfolgreiche Planung die Klassengemeinschaft sogar enger zusammenschweißen. Auch für den Lehrer, der einem harmlosen Streich zum Opfer fällt, bietet sich eine große Chance: geht er angemessen und selbstironisch damit um, dass er soeben durch den Kakao gezogen wurde, verschafft ihm das womöglich mehr Respekt bei den Schülern als alle Fachkompetenz der Welt. Eine kleine Auswahl von Streichen, über die Lehrer wie Schüler gleichermaßen lachen können, haben wir für Sie zusammengestellt.
http://eltern.t-online.de/streiche-in-der-schule-alle-muessen-darueber-lachen-koennen/id_43450470/index
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24.09.11
Was wohl dabei rauskommt!?!?
Vielleicht ja sogar normale Menschen. Plus und Minus heben sich in Addition ja auch auf.
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