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Wichtige Entwickler verlassen Mozilla

09.10.2007 | 13:16 Uhr |

Gleich zwei wichtige Thunderbird-Entwickler haben angekündigt, Mozilla verlassen zu wollen. Ungeachtet dessen schreitet die Gründung des Mozilla-Tochterunternehmens voran, das künftig die Weiterentwicklung des Mail-Clients vorantreiben will.

Nur kurze Zeit nachdem Mozilla ein neues Unternehmen für die Weiterentwicklung des Mail-Clients Thunderbird gegründet hat , haben zwei Hauptentwickler bekannt gegeben, Mozilla verlassen zu wollen. Dabei handelt es sich um Scott McGregor und David Bienvenu, die beide kurz nacheinander ihre Entscheidung bekannt gaben, ihre Stelle bei Mozilla aufgeben zu wollen.

David Ascher, neuer Chef des Mozilla-Tochterunternehmens für Thunderbird, berichtet in seinem Blog über den Weggang der beiden Entwickler.

Laut Ascher wollen die beiden Entwickler ein neues Unternehmen gründen, das habe er jedenfalls aus den Gesprächen mit den beiden Entwicklern erfahren, die er vor einigen Wochen geführt hatte. „Die beiden haben lange Zeit an Thunderbird und dessen Vorgänger gearbeitet und ich verstehe ihren Wunsch, etwas anders zu machen“, schreibt Ascher und fügt hinzu, dass sowohl McGregor als auch Bienvenu auch künftig einen Beitrag für Thunderbird leisten werden. Beide Entwickler haben über ein Jahrzehnt die Entwicklung von Thunderbird und dessen Vorgänger maßgeblich beeinflusst und mitbestimmt.

Ascher nutzt auch die Gelegenheit, um über den aktuellen Status des Tochterunternehmens zu informieren, das derzeit den Namen „Mail Co“ trägt. Demnach ist geplant, den größten Teil des zur Verfügung stehenden Budgets für Entwickler ausgeben zu wollen. Derzeit würden erfahrene Entwickler rekrutiert und auch Entwicklern, die in der Vergangenheit hauptsächlich für Thunderbird tätig gewesen seien, sei eine Stelle angeboten worden.

Zugleich hält man auch Ausschau nach Personen, die nicht Entwickler sind, aber ebenfalls die Zukunft von Thunderbird mitgestalten wollen. Ziel sei es, die gesamte Thunderbird-Community zu versammeln. „Jetzt ist eine gute Zeit, Einfluss auf die Zukunft von Thunderbird zu nehmen“, schreibt Ascher.

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