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Thüringen gibt MFD Zuschlag für bundesweites Handy-Fernsehen

Das Düsseldorfer Unternehmen Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH hat den Zuschlag für bundesweites Fernsehen auf Mobiltelefonen von der Thüringer Landesmedienanstalt erhalten.

Das Düsseldorfer Unternehmen Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH (MFD) hat den Zuschlag für bundesweites Fernsehen auf Mobiltelefonen von der Thüringer Landesmedienanstalt erhalten. Die MFD, ein Konsortium aus den Gesellschaftern Ammax Verwaltungs GmbH, Grazia Equity GmbH, J² Verwaltungs GmbH, Catharina GmbH und Henrik Rinnert galt im Vergleich zu anderen Ausschreibungsbewerbern als unabhängig von den Mobilfunkbetreibern. Der Startschuss für das Mobile-TV soll nun mit vier Fernsehprogrammen und zwei Hörfunk-Kanälen noch vor der Fußball-Weltmeisterschaft fallen.

Foto: Handy TV mit dem N92 via DVB-H

Mit dieser Entscheidung folgt die Thüringer Landesmedienanstalt der Empfehlung der Gemeinsamen Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz (GSPWM) der Landesmedienanstalten vom 20. Februar 2006 . Das Zulassungsverfahren und die Kapazitätszuweisung basieren auf einem länderübergreifenden, durch gemeinsame Eckpunkte abgestimmten Ausschreibungsverfahren aller Landesmedienanstalten.

Bisher haben vier Landesmedienanstalten ihre Zustimmung gegeben, darunter Baden-Württemberg, Saarland und in Nordrhein-Westfalen und nun auch Thüringen. Sachen-Anhalt und Bayern gaben an, ihre Entscheidung Anfang April mitzuteilen.

DMB (Digital Media Broadcasting) ist ein international standardisiertes Übertragungsverfahren zum Empfang von Rundfunkdiensten (Fernsehen und Hörfunk) und Mediendiensten auf Handys und anderen mobilen Empfangsgeräten. Erstmals wird nicht ein Veranstalter, sondern ein Plattformbetreiber zugelassen, der auf einer Übertragungskapazität drei bis vier Fernsehprogramme und bis zu zwei Radioprogramme zusammenstellt und sie zusammen mit Mobilfunkbetreibern anbietet.

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