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Thorsten Heins verlässt BlackBerry

05.11.2013 | 05:11 Uhr |

BlackBerry sucht nicht mehr länger nach einem Käufer. Das Unternehmen will rund eine Milliarde US-Dollar Kapital auftreiben und feuert CEO Thorsten Heins.

Der Smartphone-Hersteller BlackBerry hat in den vergangenen zweieinhalb Monaten nach Strategien gesucht, die das strauchelnde Unternehmen vor dem Niedergang bewahren sollten. Zur Debatte standen unter anderem der Verkauf an den Finanz-Investor Fairfax Financial Holdings, der bereits zehn Prozent der Anteile an BlackBerry hält, sowie der Verkauf an einen Mitbewerber. Qualcomm und Facebook sind nur einige der Unternehmen, die gerüchteweise Interesse an BlackBerry gezeigt hätten.

In dieser Woche ändert der kanadische Konzern jedoch seinen Kurs und räumt die Verkaufsoption an Fairfax aus. Anstelle dem Investor für 4,75 Milliarden US-Dollar das Ruder zu überlassen, will BlackBerry durch den Verkauf von Wandelanleihen frisches Kapital in Höhe von rund einer Milliarde US-Dollar auftreiben, um damit das Unternehmen zu sanieren.

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Mit diesem Vorhaben gehen auch Änderungen in der Führungsetage einher. So muss CEO Thorsten Heins seinen Hut nehmen und Platz für seinen Nachfolger John S. Chen machen. Chen hat bereits Erfahrungen im Mobile-Sektor und half jüngst bei der Sanierung von Sybase, einem Unternehmen das in ähnliche Schieflage geraten war wie BlackBerry.

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