Thin Clients wurden bereits totgesagt, doch nun kehren sie im Rahmen der virtuellen Desktops zurück. Die Idee hierbei ist, dass der eigentliche Desktop des Nutzers im Rechenzentrum liegt und über das Netzwerk auf einen extrem abgespeckten Client gestreamt wird. Das bringt mehrere Vorteile: Wie auch beim Server ist der virtuelle Desktop unabhängig von der darunter liegenden Hardware - solange der passende Hypervisor vorhanden ist. Das ermöglicht beispielsweise, dass Nutzer in ein Internetcafe geht und dort über eine gesicherte Verbindung an seinem gewohnten Arbeitsplatz arbeiten kann -auf dem geliehenen Rechner bleiben keinerlei Spuren zurück.
Ein weiterer Vorteil ist die Fehlerbehebung. Ist ein solches virtuelles Image defekt, kann der Admin einfach einen früheren Zustand wiederherstellen. Fällt die darunter liegende Hardware aus, kann der Nutzer sofort mit einem Ersatzgerät weiterarbeiten. Ein Haken, der den Einsatz außerhalb eines Firmen-LANs noch bremst: Diese Technologie setzt allerdings eine relativ hohe Bandbreite voraus. Ist diese Hürde aber genommen, werden virtuelle Desktops und Thin Clients bald zum Arbeitsalltag eines Anwenders gehören.
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