20.03.2012, 10:30

Benjamin Schischka

Für Android, iOS, Windows & Linux

The Humble Bundle – fünf Spiele zum Schnäppchen-Preis

Humble Bundle für Android, Windows, Linux und Mac

Canabalt, Zen Bound 2, Cogs, Avadon The Black Fortress, Swords & Soldiers – das neue Humble Bundle bietet fünf Indie-Spiele zum Schnäppchen-Preis.
Unter dem Namen „The Humble Bundle“ werden Spiele gebündelt und ohne Kopierschutz verkauft. Sie laufen alle nicht nur unter Windows, sondern auch unter Mac-OS, Linux und Android. Auf Android feiern Sie sogar ihr Debüt. Der Clou am Paket ist, dass Sie den Preis selbst bestimmen. Minimal-Gebot ist 1 Cent. Wer jedoch mehr als den durchschnittlich bezahlten Betrag gibt, erhält als Bonus ein weiteres Spiel kostenlos. Es handelt sich hierbei um „Swords & Soldiers“, ein Strategie-Spiel aus der Seitenansicht. Zum Zeitpunkt der Artikel-Recherche betrug die durchschnittliche Zahlung 6,25 Dollar. Sie müssen also wenigstens 6,26 Dollar für das Paket zahlen, um auch „Swords & Soldiers“ zu bekommen.
Die Bezahl-Statistiken zeigt die Webseite des Bundles anonym und in Echtzeit an. Derzeit wurde das Humble Bundle schon über 50.000 mal gekauft, insgesamt zahlten die Käufer über 316.000 Dollar – durchschnittlich also 6,25 Dollar. Am spendabelsten zeigte sich, wie schon bei den Humble Bundles zuvor, die Linux-Fraktion. Sie zahlten im Schnitt 9,45 Dollar. Mac-Usern war das Spiele-Paket im Schnitt 6,72 Dollar wert. Am sparsamsten zeigten sich Windows-User: Sie zahlten 5,68 Dollar im Durchschnitt. Die Paket-Schnürer führen außerdem eine Top-10 der großzügigsten Käufer. Am meisten zahlte zum Zeitpunkt der Artikel-Recherche „HumbleBrony Bundle“ mit 314,15 Dollar.

Diese Spiele sind im Humble Bundle:

  • Canabalt: Waghalsige Jump-&-Run-Action auf den Dächern der Stadt
  • Zen Bound 2: Knobelspiel mit Seilen
  • Cogs: Puzzle-Game in schickem 3D
  • Avadon: The Black Fortress: Rollenspiel im alten Stil
Eine weitere Besonderheit des Humble Bundles ist, dass Sie festlegen, an wen das Geld anteilig gehen soll. Dafür stehen drei Schieberegler zur Verfügung: „Developers“ (Entwickler), „Charity“ (wohltätige Zwecke) und „Humble Tip“ („Trinkgeld für Humble“ - also für den Publisher, der das Humble-Paket schnürt). Im vorletzten Schritt geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an. Es ist wichtig, dass Sie eine funktionierende Adresse angeben, weil an diese die Download-Links zu den Spielen geschickt werden. Zuletzt können Sie optional noch angeben, dass es sich um ein Geschenk handelt. Als Bezahloptionen stehen zur Verfügung: PayPal, Pay Now (Amazon) und Google Checkout.

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