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Senator fordert Windows-Vista-Stopp

02.04.2009 | 12:46 Uhr |

Der texanische Senator Juan Hinojosa (Demokrat) hat gefordert, dass staatlichen Stellen per Gesetz untersagt werden soll, künftig Windows Vista einzukaufen und zu nutzen. Mittlerweile steht fest: Hinojosa scheint nicht wirklich Ahnung zu haben, worüber er da redet...

Gegenüber einer US-Zeitung gab Hinojosa als Begründung für seine Forderung an, dass es viele Probleme mit dem "Programm Vista" gäbe und es auch viele Bugs habe. "Es verbraucht viel Speicher und ist nicht kompatibel mit anderer Hardware. Und es soll eigentlich ein Upgrade von dem XP-Programm sein, was die Behörden einsetzen. Das ist es aber nicht", begründete Hinojosa seinen Gesetzesvorschlag.

Die Forderung machte nicht nur in den USA in der IT-Branche ihre Runde. Erneut befragt, hat Hinojosa aber mittlerweile zugegeben, Windows Vista nicht zu kennen, sondern nur die Klagen darüber gehört zu haben. "Ich habe viel über die Probleme gelesen, die man mit der Software hat", räumte Hinojosa nun ein. Er fügte auch hinzu, dass er selbst noch nie Windows Vista ausprobiert habe.

Hinzu kommt: In Texas nutzen eh bereits über 40 Behörden das Betriebssystem Vista und Hinojosas Gesetzesvorschlag für das Budget der Behörden würde - auch wenn er umgesetzt würde - nicht dafür sorgen, dass Windows Vista automatisch aus den texanischen Behörden verschwindet. Das letzte Wort hätte ohnehin Rick Perry, Gouverneur von Texas.

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