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Conroe Core Duo E6700 vs. Athlon 64 FX-60

09.03.2006 | 04:17 Uhr |

Intels Core-CPU „Conroe“ mit 2,67 GHz stellt sich AMDs Athlon 64 FX-60 zum Test. Um es vorweg zu nehmen: Einer der beiden Prozessoren blieb im Regen stehen.

(IDF, San Francisco) Wir hatten auf dem Intel Development Forum die Gelegenheit, in einem „geheimen“ Hinterzimmer Intels neuen Core-Prozessor „Conroe“ zu testen. Alle Informationen zu Intels neuer Core-Architektur finden Sie in diesem Beitrag.

Die Testplattformen haben nicht wir aufgesetzt, sondern Intel. Der erste Rechner (rechts im Bild) basiert auf einer Intel-Hauptplatine mit dem hauseigenen 975X-Chipsatz. In die hat Intel ein Vorserienmodell des Conroe mit 2,67 GHz verfrachtet, der mit einem Systemtakt von 266 MHz arbeitet.

Zur Seite stehen dem Conroe 2 x 512 MB DDR2-SDRAM des Typs PC-667 mit 5-5-5-15-Zugriffszeiten. Die beiden Speicherriegel arbeiten im Zwei-Kanal-Modus. Laut Intel soll die Verkaufsversion des Conroe DDR2-SDRAM des Typs PC-800 unterstützen.

Der zweite Test-PC ist mit einer DFI-Hauptplatine auf Basis des ATI-Chipsatzes RD480 ausgestattet. In ihr werkelt ein AMD Athlon FX-60, den Intel-Techniker via Multiplikator auf 2,8 GHz übertaktet haben (siehe Foto).

Der Werkstakt des FX-60 liegt bei 2,6 GHz. Unverändert bleibt der Referenztakt von 200 MHz. Der AMD-Prozessor greift auf 2 x 512 MB DDR-SDRAM des Typs PC-400 (2-2-2-5) zurück. Auch hier arbeiten beide Speicherriegel im schnellen Zwei-Kanal-Modus.

Ansonsten sind beide Maschinen - zumindest laut Geräte-Manager - identisch ausgestattet und nutzen unter anderem die Rendering-Power von einem Crossfire-Gespann auf Basis des ATI-Chips Radeon X1900 XT. Auch die installierte Grafikkarten-Treiberversion war einheitlich.

Die von uns verwendeten Benchmarks waren bereits von Intel vorinstalliert, so auch eine selbst erstellte Timedemo von Quake 4. In der kurzen Zeit, die uns für die Tests zur Verfügung standen, konnten wir daher nicht nach potentiellen Optimierungen forschen, allerdings fielen uns beim Testen auch keine Ungereimtheiten auf. Trotzdem bitten wir Sie, die folgenden Testergebnisse nur als Momentaufnahme zu betrachten - auch wenn Sie durchaus Rückschlüsse auf die endgültige Leistungsfähigkeit des neuen Intel-Prozessors erlauben.

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