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Tesla will Batterie-Kosten für Elektroautos reduzieren

01.03.2014 | 05:14 Uhr |

Der Fahrzeughersteller Tesla will die Kosten für die in den Elektroautos verbauten Batterien mit einer neuen Fabrik deutlich senken.

Der Preis der in Elektroautos verbauten Batterien macht noch immer einen großen Teil der Gesamtkosten aus. Hier will der US-Autohersteller Tesla ansetzen. Mit einer neuen Fabrik, in der 6.500 Mitarbeiter eingesetzt werden, sollen die Preise für Akkus in den nächsten Jahren gesenkt werden. Bis zum Jahr 2020 will Tesla mehr Lithium-Ionen-Akkus herstellen als mit den heute verfügbaren Kapazitäten weltweit möglich wäre. Die preiswerten Batterien sollen auch den Verkauf der eigenen Fahrzeuge ankurbeln, so will der Hersteller die bislang jährlich 22.500 abgesetzten Fahrzeuge auf bis zu eine halbe Million Autos pro Jahr steigern.

Die Investitionen für die riesige Fabrik in den USA belaufen sich nach Unternehmensangaben auf insgesamt vier bis fünf Milliarden US-Dollar. Tesla arbeitet daher mit Partnern zusammen, die sich an den Kosten beteiligen. Um welche Unternehmen es sich dabei konkret handelt, bleibt weiterhin geheim.

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Der Bau der Batteriefabrik soll noch in diesem Jahr starten. Die Produktion könnte im Jahr 2017 anlaufen. Im gleichen Jahr will Tesla auch eine für den Massenmarkt taugliche Version seines Elektroautos anbieten. Bislang richtet sich das Unternehmen primär an umweltbewusste Premiumkunden mit dickem Geldbeutel.

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