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Tesla D fährt von selbst zum Fahrer

10.10.2014 | 13:07 Uhr |

Tesla hat den Tesla D vorgestellt. Mit 691 PS, von 0 auf 100 in 3,2 Sekunden, vielen Assistentsystemen und sogar mit einem Auto-Piloten – der aber einer wesentlichen Einschränkung unterliegt.

Tesla Motors hat nach Model S und Model X ein neues Elektro-Auto vorgestellt. Den Tesla D, genau gesagt: Tesla S P85D. Dabei handelt es sich um eine supersportliche, viersitzige Fließheck-Limousine, die aber erstmals an allen vier Rädern angetrieben wird. Mehr oder weniger ist der Tesla D die leistungsgesteigerte Allrad-Variante des bereits erhältlichen Tesla S.

Zwei Elektromotoren treiben den D an, einer an der Vorder- und einer an der Hinterachse. Zusammen entwickeln sie 691 PS. Die beiden Elektromotoren sind der Grund für das „D“ in der Modellbezeichnung: Es soll für „dual motors“ stehen.

Gegenüber dem Tesla S ist der D schneller, unter anderem dank des Allradantriebs. Die 0 bis 100 Kilometer soll der Tesla D in 3,2 Sekunden absolvieren. Viel spannender bei einem Elektroauto ist jedoch die Reichweite. Diese soll beim Tesla D zumindest theoretisch bei 440 Kilometer liegen.

Die Preise für den Tesla D beginnen bei 120.170 US-Dollar (nicht ganz 95.000 Euro). Die Auslieferung soll im Dezember 2014 beginnen.

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Darüber hinaus bietet der Tesla D eine Reihe von Fahrerassistenzsystemen, die man so oder so ähnlich auch schon von anderen Herstellern wie Audi, BMW und Mercedes-Benz, aber auch von diversen Volumenherstellern wie Volkswagen kennt. Also eine Art ACC, das vorgegebene Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht nur erkennt und sondern auch bei der eigenen Geschwindigkeit berücksichtigt, und einen Totwinkelassistenten für den sicheren Spurwechsel sowie einen Spurhalteassistenten.

Witziger Gag: Autopilot

Einen Autopiloten besitzt der Tesla D zwar auch. Allerdings darf er nur auf Privatgrund eingesetzt werden. Nicht aber auf öffentlichen Straßen. Damit kann man des Tesla dann langsam zu sich herfahren lassen – der Wagen kann einen also vor der Haustür abholen. Dieses Feature dürfte für Besitzer einer Ranch oder eines großzügigen Anwesens ein netter Gag sein, mit dem man Gäste beeindrucken kann. Das „Harry, hol schon mal den Wagen“ macht der Tesla D aber nicht überflüssig, weil man den Autopiloten wie gesagt nicht in der Öffentlichkeit verwenden darf.

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