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Tesla-Chef verspottet Apple als Tesla-Friedhof

09.10.2015 | 09:44 Uhr |

Apple sei der Friedhof von Tesla. Apple stelle nur Leute ein, die Tesla vorher gefeuert hat. Das sagt Tesla-Chef Elon Musk über Apple.

Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk ist für seine hemdsärmlige direkte Art bekannt; Musk redet gerne Klartext. Das bekam nun auch das erfolgsverwöhnte Apple zu spüren.

Musk stichelte laut der US-Technikseite The Verge gegen Apple mit dem Satz: „Apple hat die Leute eingestellt, die wir gefeuert haben“. Damit meint Musk offensichtlich Techniker, die bei Tesla am Elektro-Auto mitgebaut haben und die Apple nun geholt hat, um seinerseits ein wie auch immer geartetes iCar entwickeln zu lassen. Unabhängig davon, ob es sich dabei um ein völlig neu entwickeltes Auto handelt oder um eine Kooperation mit einem etablierten Automobil-Hersteller wie beispielsweise BMW, dessen BMW i3 mit dem iCar in Verbindung gebracht wird. Apple hatte unter anderem den Ex-Tesla-Manager Jamie Carlson eingestellt.

Video: BMW i3 Rex im Praxistest

Musk legte noch nach und bezeichnete Apple als den „Friedhof von Tesla“, auf dem alle bei Tesla gescheiterten Manager und Techniker begraben werden, wie Business Insider berichtet. Musk machte seine Äußerungen in einem Interview mit dem Handelsblatt.

Doch Musk beließ es nicht bei dieser Kritik an der Personalauswahl von Apple für dessen iCar-Mannschaft. Sondern der selbstbewusste Tesla-Boss räumte immerhin ein, dass ein iCar der nächste logische Schritt für Tim Cook & Co. sei. Er wünsche Apple alles Gute dafür und freue sich auf den Wettbewerb.

Zum iCar gibt es allerdings noch keine belastbaren Aussagen. Auch wenn es Gerüchte gibt, nach denen Apple das iCar 2019 oder 2020 vorstellen könnte, so gibt es dazu keinerlei offizielle Aussagen von Unternehmen. Sicher ist derzeit nur, dass Apple Auto-Experten einstellt. In diesem Zusammenhang ist es ein kurioses Detail, dass Apple mit seinen finanziellen Reserven VW, BMW und Daimler kaufen könnte. Theoretisch, denn in der Praxis lassen sich zumindest weder BMW noch VW so einfach übernehmen, weil deren Aktionärsstruktur das verhindert.

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