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Terroristen lieben Gmail, sagt der Ex-NSA-Chef

16.09.2013 | 16:45 Uhr |

In einer Rede zum Thema "Die Spannung zwischen Sicherheit und Freiheit" behauptet der Ex-NSA-Chef Hayden, dass Terroristen Gmail lieben. Außerdem bekennt er, dass er Anonymität im Internet nicht mag.

Michael Hayden, Ex-NSA- und Ex-CIA-Direktor, erklärte vor kurzem in einer Rede , dass Terroristen Googlemail lieben. Genau genommen nannte er Gmail einen Internet-Service-Provider (sic!). Das Thema seiner Rede: "Die Spannung zwischen Sicherheit und Freiheit". Seine einfache Begründung für die Beliebtheit bei Terroristen: Gmail ist kostenlos und allgegenwärtig.

Das Internet ist in den USA entstanden, rechtfertigt Hayden die NSA-Spionage und fügt hinzu, dass man sich dafür an die Vereinigten Staaten erinnern werde, so wie man sich für ihre Straßen an die Römer erinnere. Hayden mag aber eines nicht am Internet: die Anonymität. Das gestand er offen in seiner Rede, räumte aber ein, dass es auch innerhalb der Regierung unterschiedliche Standpunkte in der Frage gebe, ob das Internet anonym sein soll oder nicht.

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