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Teradata-Warehouse jetzt auch für Suse Linux

20.09.2006 | 09:15 Uhr |

Im Backend-Bereich wagt die NCR-Tochter einen ersten Schritt in Richtung quelloffene Systeme.

Ab sofort ist die massiv-parallele Datenbanksoftware des Business-Intelligence-Spezialisten Teradata auch für den Suse Linux Enterprise Server (SLES) 10 von Novell zu haben. Die Frontend-Tools und die Werkzeuge für Zugriffskontrolle sowie Load Balancing laufen schon länger auf Open-Source-Betriebssystemen - sowohl von Novell als auch von Red Hat. Das eigentliche Data Warehouse hingegen verlangte bisher nach Unix oder Windows Server.

Warum die Datenbanksoftware zunächst nur auf eine einzige Linux-Distribution protiert wurde, begründet Teradatas Europachef Hermann Wimmer: Die Unterstützung aller Linux-Varianten sei zu teuer, um sie auf gut Glück zu unternehmen. Die quelloffenen Betriebssysteme müssten erst noch beweisen, dass es im geschäftskritischen Bereich großen Bedarf für sie gebe. Schließlich stellten die Kunden hier höchste Ansprüche an die Ausfallsicherheit: "Wenn das Warehouse nur eine Viertelstunde steht, hat das Unternehmen heute ein Problem." (qua)

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