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Telekom will bei Spotify-Paket nachbessern

21.07.2014 | 17:06 Uhr |

Die Telekom verspricht mehr Transparenz bei ihrem Spotify-Paket. Kunden werden genauer darauf hingewiesen, welche Funktionen Volumen verbrauchen.

Seit rund zwei Jahren bietet die Deutsche Telekom als einziger Mobilfunk-Provider in Deutschland eine Kooperation mit Spotify an. Für das Musik-Streaming-Paket zahlen Kunden monatlich 10 Euro. Die Vorteile: Der durch Spotify verursachten Datenverbrauch soll nicht auf das monatliche Datenvolumen angerechnet werden. Was in der Theorie gut klingt, verursacht in der Praxis aber noch immer Probleme.

Bereits seit Monaten häufen sich im offiziellen Forum des Unternehmens die Nutzer-Beschwerden. Obwohl viele von ihnen, das Spotify-Paket gebucht haben, werden ihnen bestimmte Spotify-Funktionen, entgegen den Angaben der Telekom, mit ihrem monatlichen Datenvolumen verrechnet. So verursachen das Streamen und die Suchfunktion keinen Traffic, während das Laden von Covern, die Entdecken-Funktion sowie das Stöbern in den Playlisten von der Telekom angerechnet werden.

Spotify verabschiedet sich von P2P-Technologie

Die Telekom hat in dieser Woche nun endlich auf die Kritik ihrer Nutzer reagiert und die AGBs, die FAQ und die Preisliste angepasst. Das Unternehmen will zudem künftig das gesamte durch Spotify anfallende Datenvolumen auf null setzen. Die Umsetzung werde laut der Telekom jedoch „einige Zeit“ in Anspruch nehmen.

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