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Telekom unterliegt im Streit um Kombitarif

27.10.2000 | 11:58 Uhr |

Der Telekommunikations-Anbieter NEFkom darf auch künftig mit einem vergünstigten Strom-Telefon-Kombitarif um Kunden werben. Das Landgericht Nürnberg-Fürth wies einen Antrag der Deutschen Telekom auf Einstweilige Verfügung gegen den Kombitarif ab.

Der Nürnberger Telekommunikations-Anbieter NEFkom darf auch künftig mit einem vergünstigten Strom-Telefon-Kombitarif um Kunden werben. Das Landgericht Nürnberg-Fürth wies einen Antrag der Deutschen Telekom auf Einstweilige Verfügung gegen den Kombitarif ab. Das teilte ein Gerichtssprecher mit.

Nach Einschätzung der Zivilkammer verstößt der Kombitarif für Stromkunden, die gleichzeitig als Telefonkunden von der Telekom zu NEFkom wechseln, weder gegen das Kartellrecht noch gegen das Rabattgesetz oder die Zugaben-Verordnung. Ob die Telekom in die Berufung geht, war nicht zu erfahren.

Bei dem Tarif honoriert NEFkom Doppelverträge: Kunden, die bei den Stadtwerken Nürnberg, Fürth und Erlangen ihren Strom beziehen und zugleich bei deren Telekommunikations-Tochter NEFkom einen Telefon-Vertrag abschließen, müssen die Grundgebühren nicht in voller Höhe zahlen. Der Nachlass beträgt bis zu 14 Prozent. (PC-WELT, 27.10.2000, dpa/ mp)

www.nefkom.de: Der Kombitarif

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