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Telekom testet GPRS

25.06.2000 | 22:06 Uhr |

T-Mobil führt in dieser Woche die Übertragungstechnik GPRS ein, die den mobilen Zugriff aufs Internet verbessert. Von derzeit 9,6 KBit/s steigt die Transferrate zunächst auf 40 Kbit/s, später auf 100 KBit/s an. Die GPRS-Lösung für T-Mobil wurde von Motorola entwickelt.

Datenübertragungsraten in ISDN-Qualität sollen in Zukunft auch über das T-D1-Netz möglich sein. Netzbetreiber T-Mobil stellte nun die Übertragungstechnik GPRS (siehe Glossar) vor, die diese Transferraten erreicht. Statt derzeit 9,6 KBit/s soll der Hochgeschwindigkeitszugriff auf Internet-Inhalte über Handys und andere mobile Endgeräte mit 40 KBit/s möglich sein. Geplant ist eine Erweiterung der Leistung auf bis zu 100 KBit/s

In den nächsten Wochen wird GPRS ausgewählten Kunden zur Verfügung stehen. Nach Abschluss dieser Erprobungsphase wird das Angebot auf das gesamte T-D1 Netz ausgedehnt, dass bis dahin 70 Prozent der Bundesrepublik abdecken soll. Bezahlt werden soll bei GPRS nicht die Online verbrachte Zeit, sondern die übermittelte Datenmenge.

GPRS basiert auf der Data Reduxion-Technologie des kalifornischen Unternehmens BlueKite.com, dass die verfügbare Bandbreite auch für andere paketbasierte Mobilfunknetze optimieren soll. (PC-WELT, 23.06.2000, meh)

UMTS-Handys zu teuer (PC-WELT Online, 30.05.2000)

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