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Telekom teilt Fußballrechte mit Rivalen Vodafone

18.09.2006 | 14:19 Uhr |

Die Deutsche Telekom gibt ihren exklusiven Anspruch auf die Mobilfunkrechte an der Bundesliga auf. Der Konzern, der die Rechte im Juni von der Deutschen Fußball Liga (DFL) erworben hatte, hat nun eine Sublizenz für die Spiele-Übertragung per Handy an den Rivalen Vodafone verkauft.

Das bestätigte Vodafone auf Anfrage der "Financial Times Deutschland" (Montag). Künftig zeigen damit beide Konzerne die Spiele live in voller Länge sowie die Konferenz auf UMTS-fähigen Mobiltelefonen.

Dass die Telekom die Exklusivität ihrer Mobilfunkrechte nicht ausschöpft, belegt laut "FTD", wie gering die Hoffnung des Konzerns ist, mit dem Fußballprogramm neue Handykunden zu gewinnen. "Dafür würde niemand seinen Vertrag bei einem anderen Anbieter kündigen und zu T-Mobile wechseln", hieß es selbstkritisch im Konzern. Das Fußball- Abo, das wie bei Vodafone 7,50 Euro im Monat kostet, solle eher den Pro-Kopf-Umsatz bestehender Handy-Kunden ankurbeln.

Mit dem Verkauf der Sublizenz will die Telekom laut "FTD", die sich erst kürzlich einen massiven Sparkurs verordnet hatte, stattdessen einen Teil der Rechtekosten von geschätzten 15 Millionen Euro je Saison refinanzieren. Wie viel Vodafone bezahlt, wollten beide auf Anfrage der Zeitung nicht preisgeben. Unbekannt sei auch, ob weitere Mobilfunkanbieter Interesse an einer Sublizenz haben (dpa/cvi)

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