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Telekom schickt Fräulein vom Amt in Rente

29.07.2003 | 15:22 Uhr |

Jahrzehntelang waren sie für funktionierende Telefonverbindungen unverzichtbar, doch mit der Einführung der Selbstwählverbindungen wurden sie überflüssig: Die Fräuleins vom Amt. Mit flinken Fingern stellten sie handvermittelte Verbindungen her und brachten so die Menschen zusammen. Doch damit ist bald Schluss, die Deutsche Telekom stellt diesen Dienst für das Inland endgültig ein.

Jahrzehntelang waren sie für funktionierende Telefonverbindungen unverzichtbar, doch mit der Einführung der Selbstwählverbindungen wurden sie überflüssig: Die Fräuleins vom Amt. Mit flinken Fingern stellten sie handvermittelte Verbindungen her und brachten so die Menschen zusammen. Doch damit ist bald Schluss.

Die Deutsche Telekom stellt nämlich ab dem 1. August ihren Dienst zur Herstellung handvermittelter Telefonverbindungen im Inland ein. Der Service zur Handvermittlung von Auslandsgesprächen bleibt jedoch bestehen.

Neben der Einstellung der Handvermittlung von Inlandsgesprächen gibt es weitere Änderungen: So genannte R-Gespräche, bei denen der angerufene Teilnehmer die Kosten des Gesprächs übernimmt, werden zukünftig von der Deutschen Telekom Cardservice vermittelt. Aus Deutschland wählt der Kunde freecall 0800 3300490 des Deutschland Direkt Service und kann anschließend ein R-Gespräch automatisch oder per Operator vermitteln lassen. Der Verbindungspreis setzt sich aus einer einmaligen Vermittlungsgebühr und einem zeitabhängigen Preis zusammen.

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