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Telekom gibt nach: Keine Preiserhöhung für SMS

22.01.2002 | 10:22 Uhr |

Nach den massiven Protesten hat die Telekom nachgegeben und die angekündigten Preiserhöhungen für SMS-Kurznachrichten zurückgezogen. Nicht zuletzt die Kritik an den neuen Preisen durch Verbraucherschützer und Politiker zwangen das Unternehmen am Montag zum Einlenken.

Nach den massiven Protesten hat die Telekom nachgegeben und die angekündigten Preiserhöhungen für SMS-Kurznachrichten zurückgezogen. Nicht zuletzt die Kritik an den neuen Preisen durch Verbraucherschützer und Politiker zwangen das Unternehmen am Montag zum Einlenken.

T-Mobile hatte im Zuge der Euro-Umstellung und Tarifvereinfachung die SMS-Preise für netzinterne SMS zum Teil auf 19 Cent anheben wollen, was eine Preiserhöhung von zum Teil über 100 Prozent bedeutet hätte.

Verbraucherschutzministerin Renate Künast hatte nach Ankündigung der neuen Tarife der Telekom am Montag Marktmissbrauch vorgeworfen. Handys und die damit verschickten Kurzmitteilungen gehörten zum Alltag von Erwachsenen und Jugendlichen, kritisierte die Ministerin in Brüssel. "Hier werde Marktmissbrauch zu Lasten der Jugendlichen betrieben", so Künast.

Schließlich hat die Telekom eingelenkt und die geplante Preisoffensive wieder abgeblasen. "Wir führen die neuen Tarife ein, aber die alten bleiben weiter gültig", sagte Telekom-Chef Ron Sommer der Bild-Zeitung.

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