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Telekom: Verhandlungen mit ver.di vertagt

Die Deutsche Telekom macht erneut durch den Abbau von Arbeitsplätzen auf sich aufmerksam. Bereits im vergangenen Jahr hatte der größte Telekommunikationskonzern Europas angekündigt, bis 2009 insgesamt 32.000 Stellen abbauen zu wollen, damit sollen bis zu 1,7 Milliarden Euro eingespart werden. Betroffen ist vor allem die Festnetzsparte T-Com. Allerdings soll es keine betriebsbedingten Kündigungen geben, vielmehr soll der Abbau mit Hilfe von Vorruhestandsregelungen sowie Abfindungen durchgeführt werden.



Derzeit befindet sich die Telekom bezüglich dieser Thematik mit der Gewerkschaft ver.di in Verhandlungen, nach Angaben eines ver.di-Sprechers verlaufen die Gespräche jedoch "äußerst schwierig", weshalb eine Fortsetzung der Verhandlungen auf den 2. und 3. Februar verlegt wurden. Desweiteren wurde heute bekannt, dass die Telekom ihre derzeit 96 Callcenter für Privatkunden auf 51 Center verringern möchte, die 3300 betroffenen Angestellten sollen in die verbleibenden Callcenter eingegliedert werden. Insgesamt sind für die Deutsche Telekom rund 15.000 Mitarbeiter in diesem Bereich tätig.

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