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Weltweit 288 Millionen Handys im 3. Quartal verkauft

Die Marktforscher von ABI Research erwarten für 2007 einen Handyabsatz von 1,13 Milliarden Einheiten. Bereits in diesem Quartal sollen 288 Millionen Mobiltelefone verkauft worden sein, der Dämpfer des 2. Quartals wurde damit überwunden. Jetzt müsse sich zeigen, ob auch Motorola von der positiven Entwicklung profitieren kann.

Nachdem kürzlich Samsung, LG Electronics, Sony Ericsson und Nokia ihre Geschäftszahlen für das 3. Quartal 2007 vorgelegt haben, wagen die Marktforscher von ABI Research bereits eine kurze Analyse des aktuellen Marktumfeldes. In den Monaten von Juli bis September habe man ein Wachstum verzeichnet, das sich entgegen der weltwirtschaftlichen Lage äußerst positiv entwickelt, sagt Jake Saunders, Vizepräsident für den asiatisch-pazifischen Raum. Jetzt müsse man beobachten, ob sich Motorola ebenfalls verbessern konnte - seit Anfang des Jahres kämpft der US-Hersteller gegen sinkende Marktanteile im Mobilfunk.

Die Handybranche habe sich im 3. Quartal 2007 von dem Dämpfer im Vorquartal erholen können, so die Experten von ABI Research. Nach aktuellen Schätzungen wurden zwischen Juli und September rund 288 Millionen mobile Endgeräte verkauft, ein Zuwachs von 15,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und immerhin 10,5 Prozent mehr als in Q2 2007. Davon gingen 111,7 Millionen Handys auf das Konto von Nokia, deren Marktanteil auf 39 Prozent stieg. Samsung kam mit 42,6 Millionen Einheiten auf den zweiten Platz, Sony Ericsson (25 Millionen) und LG Electronics (21,9 Millionen) konnten ebenfalls zulegen.

Die positive Entwicklung werde sich im 4. Quartal fortsetzen: Bis Jahresende 2007 sollen weltweit 1,13 Milliarden Mobiltelefone verkauft werden, 13,5 Prozent mehr, als ein Jahr zuvor. Die Chancen dafür stehen gut, immerhin ist steigt der Absatz in den letzten Monaten des Jahres infolge des Weihnachtsgeschäftes in der Regel sprunghaft an.

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