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Telekom: Grundgebühr für analoge Anschlüsse steigt

29.07.2003 | 14:28 Uhr |

Rund 28 Millionen Kunden der Telekom mit einem analogen Telefonanschluss müssen ab dem 1. September eine höhere Grundgebühr bezahlen. Einen Antrag des Bonner Konzerns auf Anhebung des monatlichen Entgeltes um 1,94 Euro auf 15,66 Euro genehmigte die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post. Das teilte die Telekom am Dienstag in Bonn mit.

Rund 28 Millionen Kunden der Telekom mit einem analogen Telefonanschluss müssen ab dem 1. September eine höhere Grundgebühr bezahlen. Einen Antrag des Bonner Konzerns auf Anhebung des monatlichen Entgeltes um 1,94 Euro auf 15,66 Euro genehmigte die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post . Das teilte die Telekom am Dienstag in Bonn mit. ISDN-Anschlüsse sind nicht betroffen. Gleichzeitig sinken die Preise für die Standardtarife im Ortsnetz durch veränderte Taktzeiten um bis zu 50 Prozent.

Anlass für die Anhebung war ein Bußgeldbescheid, den die EU-Kommission der Telekom wegen Wettbewerbsbehinderung im Ortsnetz Mitte Mai 2003 aufgebrummt hatte. Die Brüsseler Wettbewerbshüter monierten den zu geringen Abstand zwischen dem Mietpreis für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) und dem Endkundenpreis.

Darauf hin hatte die Regulierungsbehörde das bereits beschlossene Preisfestsetzungsverfahren für 2003 noch einmal geöffnet. Vor knapp einer Woche hatte die Telekom die geplanten Preisanpassungen beantragt. Ziel war es unter anderem auch, das von der Behörde ermittelte Anschlussdefizit von gut 600 Millionen Euro zu beseitigen.

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