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Telefonieren per Finger

17.10.2000 | 11:03 Uhr |

Der japanische Telekomriese NTT DoCoMo entwickelt ein völlig neuartiges Mobiltelefon, das die Zukunft des Telefonierens nachhaltig verändern könnte. Bei dem neuen Telefon - genannt "Whisper"- handelt es sich um ein anziehbares Mini-Handy in Form eines Armbands.

Der japanische Telekomriese NTT DoCoMo entwickelt ein völlig neuartiges Mobiltelefon, das die Zukunft des Telefonierens nachhaltig verändern könnte. Bei dem neuen Telefon - genannt "Whisper"- handelt es sich einem Bericht des US-Techzine Wired zufolge um ein anziehbares Mini-Handy in Form eines Armbands.

Das derzeit im DoCoMo Media Computing Lab entwickelte Zukunftstelefon soll bei eingehenden Anrufen nicht klingeln, sondern nur vibrieren. Zudem soll Whisper auch Sprache in Vibrationen umwandeln können, die wiederum der Hand entlang bis an die Fingerspitzen wandern können.

Um einen Anruf mit dem Whisper entgegen zu nehmen, genügt es, einfach den Finger ins Ohr zu stecken. Die Stimmeingabe erfolgt über ein kleines Mikrofon am Armband. Der Mobilfunkableger des ehemals staatliche Telekommunikationsmultis NTT geht davon aus, "Whisper" bis 2005 fertigstellen zu können.

NTT DoCoMo, Japans größter Mobiltelefon- und Internet-Service-Provider, ist in den vergangenen 18 Monaten durch den enormen Boom seiner "i-mode"-Internet-Handys international sehr bekannt geworden. In Nippon surfen derzeit bereits 17 Millionen Menschen über Web-Handys im Cyberspace, alleine 12 Millionen Nutzer entfallen auf den "i-mode"-Dienst von DoCoMo. (PC-WELT, 17.10.2000, jas)

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