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Telecom Italia testet WiBro zu den olympischen Spielen

04.04.2006 | 16:48 Uhr |

Der Telekommunikationsanbieter Telecom Italia wird zu den olympischen Winterspielen vom 10. bis zum 26. Februar in Turin die kabellose Breitbandfunktechnik WiBro (Wireless Broadband) testen. WiBro wurde in Korea von Samsung entwickelt und stellt eine Konkurrenzlösung zur WiMax-Variante IEEE-802.16e dar. Telecom Italia unterzeichnete für den Testlauf einen Vertrag mit dem in Seoul ansässigen Elektronikkonzern. Der Test wäre der erste auf europäischen Boden. Innerhalb des Testlaufes will man Datenübertragungsraten von 20 bis 30 MBits pro Sekunde erreichen, mit denen Videotelefonie-Konferenzschaltungen mit mehreren Teilnehmern kein Problem wären.




Bei Experimenten konnte Samsung bereits gute Übertragungsraten bei Autofahrten von 120 km pro Stunde erreichen. Welche Art von Endgeräten bei dem olympischen Test Verwendung finden, wurde jedoch nicht bekannt gegeben. Samsung hatte erst vor wenigen Tagen seine neuen WimBro-Geräte Samsung M8000 und H1000 vorgestellt. Es wird sich dabei jedoch um eine ähnliche Technik handeln, die beim Vorzeigetestlauf der Asian-Sitzung vor vier Wochen in Korea benutzt wurde. Das Konkurrenzprodukt der Unternehmen Intel und Motorola Wimax soll hingegen mit einer Standardvariante bis Ende des Jahres auf dem Markt verfügbar sein. So setzt beispielsweise der Marktführer Nokia auf die amerikanische Variante des kabellosen Breitbandanschlusses.

Mehr Informationen:
» Samsung WiBro-Geräte
» News: Wimax in Berlin ab Mitte 2007
» WiBro bei 4G-Forum vorgestellt

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