20.04.2011, 17:33

Denise Bergert

Technik

Toshiba-Festplatte zerstört sich von selbst

Toshiba hat mit der MK6461GSYG eine neue 2,5 Zoll-Festplatten-Familie vorgestellt. Die Speichermedien sind mit der hauseigenen Wipe-Technologie ausgestattet und können sich automatisch verschlüsseln.
Der asiatische Technik-Hersteller Toshiba integriert die firmeneigene Verschlüsselungs-Methode Wipe erstmals in einer neuen Festplatten-Serie. Die MK6461GSYG-Familie soll verhindern, dass sensitive Daten in die falschen Hände gelangen. Mit Hilfe der Wipe-Technologie können Teilbereiche oder die gesamte Festplatte automatisch verschlüsselt werden. Die Funktion aktiviert sich beispielsweise, wenn die Harddisk an ein fremdes Netzwerk angeschlossen oder vom Strom getrennt wird.
Die Auto-Verschlüsselung bietet sich beispielsweise für die Regierung oder Firmen-Hardware an, bei der die Wipe-Technologie mit anderen Sicherheitsvorkehrungen wie dem Anti Theft 3.0 System verbunden werden kann. Auch für mittelständische Unternehmen ist die Technik interessant. Hier könnten die Toshiba-Festplatten unter anderem in Multifunktions-Druckern oder bei Sale-Software mit mehreren Nutzern zum Einsatz kommen.
Die Serienproduktion der MK6461GSYG-Familie soll im Juni 2011 beginnen. Toshiba bietet dabei unterschiedliche Modelle, die in puncto Speicherkapazität von 160 bis 640 Gigabyte reichen sollen. Ob Nutzer vor der Selbstzerstörung der Hardware die übliche 30-Sekunden-Warnung bekommen, ist allerdings noch unklar. Auch Preise für die Speichermedien stehen bislang noch nicht fest.
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