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Steve Jobs wollte iPhone-Fotografie neu erfinden

24.01.2012 | 18:48 Uhr |

Neben einem Apple-Fernseher träumte der verstorbene Apple-Gründer auch von neuer Foto-Technik im iPhone.

Wie der Steve-Jobs-Biograf Walter Isaacson kurz nach der Veröffentlichung seiner Steve-Jobs-Biografie in einem Interview bestätigt, hatte der verstorbene Apple-Gründer drei Träume: Einen eigenen Apple-Fernseher, die Neuerfindung von Büchern und eine technische Revolution in der Fotografie. Während Apple in der vergangenen Woche mit der überarbeiteten Version von iBooks zumindest dem Ebook-Markt in eine neue Richtung führt und Gerüchteweise mit dem iTV auch bereits besagter Apple-Fernseher in Entwicklung ist, bleiben nur noch Jobs Foto-Visionen.

An diesen hat Jobs aktuellen Berichten zufolge noch vor seinem Tod gearbeitet. Laut Inside Apple habe sich Jobs mit dem Stanford-Absolventen und CEO des Fotografie-Unternehmens Lytro, Ren Ng, getroffen, um über Produkt-Design und Fotografie-Aspekte zu sprechen. Apple habe eine Partnerschaft mit Lytro schließen wollen, um die Foto-Technik in seinen iPhone -Modellen zu überarbeiten. Lytro setzt auf ein System aus mehreren Linsen, das ein ganzes Lichtfeld mit nur einem Foto aufnehmen kann.

Lytro - Lichtfeld-Kamera soll Fotografie revolutionieren

Obwohl aktuelle Smartphones-Kameras, allen voran die Technik im iPhone 4S als schnell zu bezeichnen sind, lässt das Lytro-Konzept diese doch weit hinter sich. Eine weitere Besonderheit der Lytro-Kameras ist der Fokus. Im Gegensatz zu anderen Geräten kann dieser erst nach der Aufnahme des eigentlichen Fotos festgelegt werden. Diese Technik ließe sich auch mit der iPhone-Software verbinden. Es bleibt abzuwarten, ob Jobs und Ng zu einer Einigung gekommen sind und die Lytro-Technik vielleicht in einem der nächsten iPhone-Modelle zum Einsatz kommt.

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