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Teamviewer 10 Beta: Dropbox-Integration und Videokonferenzen mit einem Klick

11.11.2014 | 08:21 Uhr |

Die Fernwartungs-Software Teamviewer 10 wartet mit zahlreichen Verbesserungen auf – ein erster Blick auf die bereits verfügbare Beta-Version.

Die gute Nachricht vorweg: Das Fernwartungs-Tool von Teamviewer wird für den privaten Einsatz auch zukünftig kostenlos verfügbar bleiben. Jetzt können Sie schon einmal einen Blick auf die neue Version 10 werfen, die das Unternehmen als Beta-Version für Windows-, Mac- und Linux-Systeme zur Verfügung stellt. Insbesondere bei der Zusammenarbeit gibt es Verbesserungen gegenüber der 9er-Version .

So wurden die Cloud-Speicher von Dropbox, Google Drive, OneDrive und Box ins Programm integriert, Anwender können Dateien in Meetings oder Fernsteuerungssitzungen mit ihren Online-Daten teilen. Da diese Daten bereits in der Cloud sind, spart das sowohl Zeit als auch Bandbreite. Vereinfacht wurde auch die Videotelefonie, weil man sich mit Teamviewer 10 per Video und VoIP zu einer Videokonferenz verbinden kann, ohne dafür erst eine Fernwartungssitzung oder ein separates Tool wie Skype starten zu müssen. Die Teilnehmer können sich dabei wie gewohnt gegenseitig sehen und miteinander sprechen, zudem lässt sich jederzeit der eigene Bildschirminhalt freigeben. Das Unternehmen verspricht eine End-to-End-Verschlüsselung bei der Videotelefonie.

Videokonferenzen lassen sich im neuen Teamviewer 10 nun auch führen, ohne dass man zuerst eine Fernwartungssitzung starten muss.
Vergrößern Videokonferenzen lassen sich im neuen Teamviewer 10 nun auch führen, ohne dass man zuerst eine Fernwartungssitzung starten muss.
© Teamviewer

 

Heim-PC mit Teamviewer immer dabei

Darüber hinaus bietet die 10er-Version einen kompletten Chat-Verlauf für alle Unterhaltungen. Die Inhalte sind auch dann noch abrufbar, wenn man den Chat verlassen hat, und zwar von allen Endgeräten aus. Zudem lassen sich jetzt Offline-Nachrichten senden und feste Chat-Gruppen für laufende Unterhaltungen einrichten.

Die weiteren Verbesserungen betreffen vor allem die Administration und den Einsatz von Teamviewer in Unternehmen. Beispielweise können IT-Administratoren die TeamViewer-Einstellungen als Richtlinien festlegen und in der kostenpflichtigen Version über die Management Console an die Mitarbeiter ausrollen. Hinzu kommen eine Master Whitelist, ein Türschloss für Online Meetings, mehr Individualisierungsmöglichkeiten und eine erweiterte Unterstützung für mobile Systeme. Dazu zählt unter anderem die neue Remote Control-App für BlackBerry-Smartphones.

Alle Neuerungen hat das Unternehmen im Netz zusammengestellt, die finale Fassung von Teamviewer 10 soll Anfang Dezember erscheinen.

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