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Tauschbörsen-Studie: Risiko beim Datenklau quasi null

23.04.2004 | 12:45 Uhr |

Nicht besonders erfreut werden Musik- und Softwareindustrie hinsichtlich einer neuen Studie über das Herunterladen von Dateien aus Tauschbörsen sein. Sie besagt, dass das Risiko erwischt zu werden quasi gleich null ist.

Nicht besonders erfreut werden Musik- und Softwareindustrie hinsichtlich einer neuen Studie über das Herunterladen von Dateien aus Tauschbörsen sein. Sie besagt, dass das Risiko erwischt zu werden quasi gleich null ist.

Laut dem Autor der Studie, Prof. Markus Giesler von der Universität Witten/Herdecke, steckt folgendes Prinzip dahinter: Je größer die Zahl der Nutzer in einer Tauschgemeinschaft, desto geringer ist das Risiko für den Einzelnen.

Ein weiteres Forschungsergebnis besagt, dass Technologien wie das Internet Risiken in Zukunft noch stärker vernetzen werden. In der Folge werden sie "kaum noch spürbar". Gesetzes-Verstöße - von Musik-Tauschbörsen bis zu Cyber-Terrorismus - seien bereits heute oft folgenlos.

Grundlage für die Studie " Collective Risk ": Der Wittener Konsumforscher hat vier Jahre lang die Nutzer von Tauschbörsen bei ihrem Treiben unter die Lupe genommen. So machte er sich ein Bild über deren Risikoverhalten.

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