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Limewire packt ein

27.10.2010 | 16:05 Uhr |

Die Tauschbörse Limewire schließt ihre Pforten nach einer Klagewelle der Musikindustrie. Der Limewire-Chef deutet im Firmenblog eine Zukunft für Limewire an.

Ein US-Gericht hat die Schließung der Tauschbörse Limewire angeordnet. Damit gab es der klagenden Musikindustrie Recht, dass Limewire massiv Urheberrechte verletzt habe. Auch Besucher der Internetseite von Limewire werden darauf hingewiesen. Ferner steht dort auf Englisch, dass die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Daten illegal sei.

Limewire ergeht es damit ähnlich wie schon zuvor Napster, dessen Server nach einer Klagewelle der Musikindustrie stillgelegt wurden. Auch Kazaa sah sich bereits mit Klagen der Musikindustrie konfrontriert. Napster und Kazaa existieren nun in Form von legalen Download-Flatrates weiter. Auf seinem Blog lässt auch Limewire-CEO George Searle verlauten, dass das Unternehmen weiterbestehe und kündigt an, dass man mit der Musikindustrie zusammenarbeiten wolle.

Limewire war komplett in Java programmiert und lief damit auch auf Mac- und Linux-Rechnern. Das Programm war kostenlos und finanzierte sich durch Werbeeinnahmen. Eine kostenfplichtige Pro-Version kam ohne Werbung aus.

Was denken Sie? Schade drum - oder kommt nun endlich die Musikindustrie zu ihrem Recht? Schreiben Sie uns im Forum unter dem Artikel!

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