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P2P-Börse Limewire einigt sich mit Plattenfirmen

09.03.2011 | 14:11 Uhr |

Limewire hat eine Einigung mit Plattenfirmen erzielt, die die Tauschbörse Ende 2010 verklagt und damit zur Schließung gezwungen hatten. Aufgrund einer weiteren Klage drohen dem Unternehmen eine hohe Strafe.

Die P2P-Tauschbörse Limewire hatte Ende Oktober 2010 nach einer Klagewelle der Musikindustrie ihre Pforten geschlossen . Nun hat sich Limewire mit den über 30 Klägern geeinigt, zu denen beispielsweise auch Sony, Vivendi und EMI gehörten. Mit der Einigung lassen die Kläger auch alle Vorwürfe gegen den Limewire-Gründer Mark Gorton fallen.

Details darüber, wie sich Limewire mit den Klägern geeinigt hat, sind nicht bekannt geworden. Eine Sprecherin der National Music Publishers Association erklärte, dass alle beteiligten Parteien hart daran gearbeitet hätten, eine Einigung zu erzielen, die für alle Beteiligten positiv ist.

Limewire hat aber noch lange nicht das Schlimmste überstanden. In einer anderen Klage werfen 13 andere Plattenfirmen, zu denen BMG Music, Sony BMG und Warner Brothers gehören, Limewire Verstöße gegen das Urheberrecht vor und verlangen eine Entschädigung in Höhe von vielen hundert Millionen US-Dollar. Diese Klage wird ab Anfang Mai vor einem Gericht verhandelt.

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