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Täglich 45 Minuten für die Spam-Beseitung

09.12.2004 | 13:22 Uhr |

Eine Studie hat ergeben, dass in Unternehmen extrem viel Zeit für das Aussortieren von Spam vergeudet wird.

Eine Studie von Symantec fördert zwar keine bahnbrechenden, aber zumindest einige informative Details zum Thema IT-Sicherheit zu Tage. Befragt wurden über hundert mittelständische Unternehmen mit 15 bis 250 Mitarbeitern im deutschsprachigen Raum.

Spam-Beseitigung: 15 bis 45 Minuten pro Tag pro Mitarbeiter

Dass es durch Spam-Mails zu Produktivitätsminderung kommt, ist logisch. Dass aber 39 Prozent der befragten Unternehmen angaben, dass jeder Mitarbeiter täglich bis zu 45 Minuten für die Reklame-Beseitigung benötigt, hätte man nicht erwartet. 56 Prozent veranschlagten den alltäglichen Zeitverlust durch Spam auf immerhin noch bis zu 15 Minuten pro Mitarbeiter.

Gutgläubig: 37 Prozent haben keine Angst vor Angriffen

Nur 63 Prozent der befragten Unternehmen befürchten Angriffe auf ihre Unternehmensdaten. Die restlichen 37 Prozent hoffen also offenbar naiverweise, dass es sie nicht trifft oder sie vertrauen voll und ganz auf ihre Sicherheitslösung.
Am meisten gefürchtet sind die Bedrohungen durch Viren und Internetwürmer. Nur 21 Prozent sehen auch Hacker-Attacken als eine große Gefahr an.

Virenattacken: Teurer Spaß

Virenattacken, die rund jedes zweite befragte Unternehmen aus leidvoller Erfahrung kennt, sind vor allem wegen des Produktionsausfalls problematisch – das gaben 25 Prozent der Befragten an. 9 Prozent der Unternehmen fürchten die Imageschäden, die Virenattacken mit sich bringen können. Schließlich ist es peinlich, einem Kunden zu gestehen, dass sich sein Auftrag wegen eines Virenbefalls verzögert.
Die durch Virenattacken entstehenden finanziellen Schäden, die bei 14 Prozent der Befragten auftraten, wurden mit durchschnittlich 2.300 Euro pro Attacke beziffert, der Spitzenwert liegt bei 16.000 Euro pro Angriff.

Symantec: 65 Prozent aller Mails sind Spam

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