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Fälschen WeTab-Macher Amazon-Kundenrezensionen?

04.10.2010 | 14:00 Uhr |

Blogger haben schwere Vorwürfe gegen WeTab-Chef Helmut Hoffer von Ankershoffen und seine Frau erhoben. Die beiden stehen im Verdacht anonyme Lob-Renzensionen über das WeTab veröffentlicht zu haben.

Das einst als iPad-Killer hochgelobte WeTab sorgte in unserem Test für Ernüchterung .  Bei Akkulaufzeit, Bildschirmqualität, Bedienung und Ergonomie liegt das WeTab weit hinter Apples iPad zurück. Auch auf Amazon hagelt es negative Kritiken. Umso auffälliger war eine extrem positive Bewertung, die erst vor kurzem wieder gelöscht wurde, schreibt der Spiegel .Darin habe ein Peter Glaser das WeTab als "sehr, sehr gut" gelobt und das Gerät empfohlen.

Blogger wollen nun herausgefunden haben, dass der WeTab-Chef selbst unter dem Pseudonym "Peter Glaser" den Beitrag verfasst habe. Das Amazon-Profil des Peter Glaser habe nämlich einen Verweis auf das Profil von Helmut Hoffer von Ankershoffen, dem Chef von WeTab, aufgewiesen. Mögliche Erklärung: Bei Amazon kann man Produkte unter einem Pseudonym rezensieren. Das ist aber nur dann anonym, wenn man nicht vergisst, "Profil sichtbar für alle" zu deaktivieren.

Theoretisch wäre aber auch eine Schmuddelkampagne denkbar: Ein Dritter richtet ein Amazon-Konto auf den Namen von Helmut Hoffer von Ankershoffen ein und lässt die besagte Option absichtlich aktiv. Eine weitere positive Rezension lässt sich übrigens auf gleiche Weise auf das Amazon-Konto von Frau von Ankershoffen zurückverfolgen. Bislang gibt es noch keine Stellungnahme der WeTab-Entwickler.

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