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TU Chemnitz nimmt Hochleistungsrechner in Betrieb

07.02.2007 | 13:59 Uhr |

Mit einem Festakt hat die TU Chemnitz heute einen neuen Hochleistungsrechner in Betrieb genommen. Die Eckdaten: 538 Serverknoten, 2152 AMD Opteron-Prozessoren, 11 Teraflops Leistung. Damit rangiert der Rechner in der Top 100 der Weltrangliste der stärksten Supercomputer.

Ordentlich Geld in die Hand genommen hat die TU Chemnitz für einen neuen Hochleistungsrechner. Dieser dient für "wissenschaftlich-technische Simulationen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie für Optimierungen realitätsnaher Probleme im nichttechnischen Bereich" und kostete rund 2,64 Millionen Euro zuzüglich 1,7 Millionen Euro für weitere Baumaßnahmen und die Kälteversorgung. Insgesamt 2152 AMD Opteron-Prozessoren (Revision F) wurden dabei auf 538 Serverknoten installiert. Das Ganze wurde auf den Namen "Chemnitzer Hochleistungs-Linux-Cluster" (CHiC) getauft und soll die Universität auf den Gebieten " Modellierung, Simulation und Hochleistungsrechnen" weiter profilieren.

Die Spitzenleistung des Systems soll bei 11 Teraflops liegen, als Betriebssystem kommt Red Hat Enterprise Linux 4 in Form von Scientific Linux 4.3 zum Einsatz. Die Verantwortlichen verweisen zudem auf die Vorzüge der Energiespartechnik Powernow von AMD, die den Energieverbrauch des Clusters in überschaubaren Grenzen halten soll. "Jetzt profitieren wir von der maximal möglichen Performance des CHiC ohne zusätzliche Kosten für Stromverbrauch und Kühlung. Dank der AMD64 Technologie können wir jetzt mehr Aufgaben in einem wesentlich kürzeren Zeitrahmen abwickeln. Damit verbessern wir signifikant unsere Position im internationalen Wettbewerb des Wissens", erklärt Professor Wolfgang Rehm, der die Projektverantwortung für das System trägt. Die Festplattenkapazität beträgt stolze 60 Terabyte.

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