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THQ-Marken werden Ende Januar versteigert

09.01.2013 | 05:17 Uhr |

Die Franchises des insolventen Publishers THQ werden am 22. Januar 2013 versteigert. Zu den potenziellen Käufern gehören aktuellen Gerüchten zufolge unter anderem Ubisoft und Electronic Arts.

Im Dezember 2012 stellte der Spiele-Publisher THQ überraschend einen Insolvenzantrag . Um den Verbindlichkeiten des Unternehmens nachzukommen, sollte THQ ursprünglich an die Investment-Gesellschaft Clearwater Capital verkauft werden. Andere Interessenten wie Warner Bros, die nur 30 Tage für ein Kaufangebot zur Verfügung gehabt hätten, zeigten sich von dieser Lösung wenig überzeugt und zogen vor Gericht. Das Resultat: Richterin Mary Walrath verhinderte den Verkauf von THQ an Clearwater Capital für 37,5 Millionen US-Dollar.

Das Vermächtnis des Publishers soll nun auf andere Weise aufgelöst werden, nämlich Stück für Stück. So wurde für den 22. Januar 2013 eine offizielle Versteigerung der THQ-Marken anberaumt. Ende des Monats können THQ-Franchises wie Saints Row, Homefront oder Metro einzeln von potenziellen Interessenten erworben werden.

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Als Bieter werden unter anderem Ubisoft, Warner Bros und Electronic Arts gehandelt. Ubisoft soll dabei laut Gerüchten ein besonderes Interesse an den Sport-Spielen von THQ haben, mit denen der Konzern sein Portfolio aufstocken könnte. Offizielle Bestätigungen der Software-Häuser stehen bislang jedoch noch aus.

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