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Gamer fragen - Experten antworten

05.03.2008 | 12:34 Uhr |

Sie wissen nicht genau, ob Sie sich einen Breitbild-TFT-Monitor zulegen möchten, oder doch lieber einen im 4:3-Format? Oder wollen Sie Ihre CPU mit einem passivem Lüfter ausstatten? Leser fragen Experten um Rat.

Welcher Monitor passt zu mir?

Mein alter Röhrenmonitor hat langsam ausgedient, ein Flachbildschirm muss her. Kann ich ruhigen Gewissens zu einem Breitbild- TFT greifen, oder haben aktuelle Spiele Probleme mit 16:10- Auflösungen?

Das Breitbildformat macht kaum noch Probleme. Die meisten aktuellen Spiele wie Crysis oder Stalker und auch viele ältere Titel wie Counterstrike unterstützen das 16:10-Format und bieten dadurch sogar teilweise spielerische Vorteile. Anstelle das Bild nämlich einfach auf ein 4:3-Format zu beschneiden, wird der Blickwinkel vergrößert. Aufgrund dessen sehen Sie auch Gegner, die auf einem herkömmlichen 4:3-Monitor noch außerhalb des sichtbaren Bereichs gewesen wären.

Treiber für Notebook- Grafikkarte

Auf meinem Notebook sind uralte Grafikkarten-Treiber vorinstalliert. Der Hersteller meines Notebooks bietet aber auf seiner Website keine neueren Versionen an. Wie komme ich dennoch an aktuelle Treiber?

Normalerweise sollte der Hersteller des Notebooks für aktuelle Treiberversionen sorgen. Stichproben zeigen aber, dass sich kaum eine Firma um dieses Problem kümmert. Notebook-Besitzer mit Nvidia- Karten finden die neuesten, allerdings inoffiziellen Treiber auf der Website Laptopvideo2Go.

Sie können auch selbst die Treiber an Ihren Grafikchip anpassen, indem Sie die offiziellen Treiberpakete von Nvidia herunterladen, entpacken und Ihre Grafikkarte im Geräte-Manager ( "Start/Einstellungen/ Systemsteuerung/Verwaltung/ Geräte-Manager") mit den neuen Dateien zusammenbringen. Wenn eine ATI-Karte in Ihrem Notebook schuftet und die offiziellen Treiber diesen Chip nicht unterstützen, sollten Sie die Seite Omega Drivers besuchen. Für die dort angebotenen Dateien verweigert AMD allerdings jede Unterstützung, das heißt: Bei Problemen in Spielen hilft wieder nur Ihr Notebook-Hersteller.

Passiver CPU-Lüfter

Um dem Radau in meinem Computergehäuse ein Ende zu bereiten, würde ich meinen Athlon 64 X2/5.200+ gerne passiv kühlen. Geht das?

Von einer rein passiven Kühlung Ihres Athlon-Prozessors raten wir ab. Zu groß ist die Gefahr, dass die CPU überhitzt und dadurch beschädigt oder gar zerstört wird. Daher sollten Sie eher zu einem leisen und effizienten Prozessorlüfter wie dem Zalman CNPS 9700 greifen. Bereits mit minimalen Umdrehungszahlen kühlt er Ihren Prozessor ausreichend und bleibt dabei in jeder Situation unhörbar leise.

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