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T-Online-Aktien mehrfach überzeichnet

Beim Börsengang von T-Online werden voraussichtlich viele Anleger leer ausgehen oder deutlich weniger Aktien erhalten als bestellt. Die Nachfrage nach den Papieren ist nach Angaben der Kosortialbanken riesig.

Beim Börsengang von T-Online werden voraussichtlich viele Anleger leer ausgehen oder deutlich weniger Aktien erhalten als bestellt. Die Nachfrage nach den Papieren ist nach Angaben der Dresdner Bank riesig. Ähnlich äußerten sich auch die Commerzbank und die Deutsche Bank. Genauere Angaben wollten sie aber nicht machen.

In Finanz- und Börsenkreisen wird mindestens eine sechs- bis siebenfache Überzeichnung erwartet. Im Vergleich zum Börsengang der Siemens-Tochter Infineon ist die Stimmung jedoch eher "unaufgeregt". Die Infineon-Papiere waren 33fach überzeichnet gewesen.

Privatanleger können noch bis zum Mittwoch Aktien der Telekom-Tochter bei ihren Banken ordern.

Insgesamt bietet der Telefonriese im Zuge einer Kapitalerhöhung rund 100 Millionen T-Online-Aktien. Davon sind die Hälfte für Privatanleger reserviert. Die Preisspanne liegt zwischen 26 und 32 Euro. Der endgültige Ausgabekurs wird kurz vor dem Börsenstart am 17. April bekannt gegeben.

Insider gehen davon aus, dass die T-Online-Papiere zu einem Preis von 32 Euro auf den Markt kommen werden. Die Telekom habe ganz bewusst nicht das Maximum herausholen wollen, um Spielraum für eine positive Kursentwicklung zu schaffen, soVorstandschef Ron Sommer. (PC-WELT, 11.04.2000, dpa/ sp)

T-Online-Aktie fuer 26 bis 32 Euro (PC-WELT Online, 3.4.2000)

Teure T-online-Aktien(PC-WELT Online, 29.3.2000)

T-Online-Aktien: Altkunden bevorzugt (PC-WELT Online, 28.3.2000)

T-Online-Aktien verlost? (PC-WELT Online, 24.3.2000)

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