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T-Mobile stellt HSDPA vor

Mit dem "High Speed Downlink Packet Access" sollen Mobilfunkkunden in Zukunft unterwegs nahezu genauso schnell im Internet surfen können wie über die DSL-Leitung zu Hause.

T-Mobile präsentiert bei der CeBIT in Hannover den neuen Hochgeschwindigkeits-Übertragungsstandard HSDPA. Mit dem "High Speed Downlink Packet Access" sollen Mobilfunkkunden in Zukunft unterwegs nahezu genauso schnell im Internet surfen können wie über die DSL-Leitung zu Hause, teilte das Unternehmen bei der Messe (noch bis 16. März) mit. Der neue Standard ist eine Weiterentwicklung des schnellen Mobilfunkstandards UMTS.

Mit dem "UMTS-Turbo" wird laut T-Mobile der mobile Datenaustausch mit Geschwindigkeiten von bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde möglich. Demonstriert wird die neue Technik auf der CeBIT anhand einer Datenkarte für Laptops. T-Mobile will HSDPA von 2006 an in Deutschland einführen. Ein erster Pilotversuch sei Ende Februar in Berlin bereits unter realen Bedingungen erfolgreich verlaufen.

Zwar werde HSDPA im mobilen Breitbandnetz von T-Mobile Geschwindigkeiten ermöglichen, die DSL sehr nahe kommen, sagte René Obermann, Vorstandsvorsitzender von T-Mobile International. "Dennoch wird kein Mobilfunkunternehmen in Deutschland in absehbarer Zeit einen echten Ersatz für einen festnetzbasierten DSL-Anschluss anbieten können."

Den Vorsprung in Sachen Bandbreite, Kapazität und Kosten werde der Mobilfunk gegenüber dem Festnetz nicht aufholen können, betonte Obermann im Hinblick auf "vollmundige Ankündigungen", die auf der CeBIT von der Konkurrenz gemacht worden seien.

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