102006

T-Mobile sagt Gewaltvideos auf Handys den Kampf an

T-Mobile richtet kostenlose Hotline zur Unterstützung von Eltern und Erziehern bei Fragen um Gewaltvideos auf Handys ein.

Die Gewalt an deutschen Schulen war in letzter Zeit eines der wohl erschreckendsten Themen der hiesigen Nachrichten und verunsichert dabei nicht nur viele Eltern und Erzieher. So sagen beispielsweise 100 der aktuell erfolgreichsten deutschen Stars - darunter solche Größen wie Xavier Naidoo, Michael Ballack u.v.m. - mit der BRAVO-Aktion "Schau nicht weg!" der Gewalt an deutschen Schulen den Kampf an. Für viele ist die Verbreitung gewaltverherrlichender Videos und Bilder auf den Handys von Kindern und Jugendlichen mit Hilfe moderner Übertragungstechniken wie z.B. Bluetooth besorgniserregend.

Um dies künftig zu unterbinden, will Deutschlands führender Mobilfunkbetreiber T-Mobile nun Eltern beim Schutz ihrer Kinder vor solchen Gewaltvideos unterstützen. Dafür hat das Unternehmen eine kostenlose, täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbare Hotline unter der Rufnummer 0800 33 88 77 6 eingerichtet. Hier erhalten besorgte Eltern Hinweise, wo auf den Handys ihrer Kinder Gewaltvideos gespeichert sein können, wie sie diese entfernen können und wie sich der unerwünschte Empfang deaktivieren lässt.

"Wir stehen nachdrücklich zu unserer Verantwortung für den Kinder- und Jugendschutz", betont Philipp Humm, Sprecher der Geschäftsführung und Geschäftsführer Vertrieb T-Mobile Deutschland.

"Wo immer uns das möglich ist, helfen wir Eltern und Erziehungsverantwortlichen beim Schutz ihrer Kinder vor Gewaltvideos auf den Handys. Die wichtigste Präventionsmaßnahme ist aus unserer Sicht das vertrauensvolle Gespräch zwischen Eltern und Kindern über Medien, Medieninhalte und ihre Wirkung. Eltern sollten wissen, wozu ihre Kinder die Handys nutzen und sie über schädliche Inhalte aufklären." T-Mobile rät Eltern, deren Kindern solche Inhalte angeboten werden, Kontakt mit der Schule und der Polizei aufzunehmen.

Ein weiterer, wohl aber eher vollkommen übertriebener Vorschlag T-Mobiles ist der Kauf von Mobiltelefonen, die Funktionen wie Bluetooth und Video nicht unterstützen, wie beispielsweise das Siemens A75 . Zudem biete die CombiCard Teens von T-Mobile wichtige Sperrmöglichkeiten, mit der Kinder und Jugendliche ihr Handy zu transparenten, günstigen Konditionen nutzen. Bei diesem Angebot sind bestimmte Services nicht verfügbar oder die Eltern können sie einfach deaktivieren lassen. Dienste wie MMS und Download-Angebote von Drittanbietern sowie entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte werden so zur Sperrzone für die Jugendlichen.

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