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T-Mobile USA setzt weiterhin auf Expansion

Der US-amerikanische Ableger des Netzbetreibers T-Mobile befindet sich in großem Umfang auf Expansionskurs. Um den Abstand zu den anderen großen Anbietern jenseits des Atlantik zu verringern, werden auch Übernahmen verschiedener lokaler Anbieter nicht ausgeschlossen. Mit einer aktuellen Reichweite von 56 Prozent deckt T-Mobile USA derzeit mehr als die Hälfte des Landes ab, erreicht wird dies aufgrund eines neuen Roaming-Abkommens, welches kürzlich geschlossen wurde. Dabei setzt der Anbieter in erster Linie auf Funknetze mit 850 MHz.



Vor allem im Westen sowie im Nordosten der Vereinigten Staaten konnten die Kooperationen mit anderen Netzbetreibern, darunter Alltel, Cingular und Edge Wireless, ausgebaut werden. Zudem hat T-Mobile USA innerhalb des vergangenen Jahres rund 3.500 eigene Mobilfunkmasten aufstellen lassen. Analysten gehen davon aus, dass die Telekom-Tochter kleine Anbieter wie Dobson, Centennial, Suncom oder Rural Cellular übernehmen wird, die über regionale 850 MHz Netzwerke verfügen.


Erst vor kurzem hatte die Deutsche Telekom ihre Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr 2005 vorgelegt, dabei konnte T-Mobile USA erneut hervorragende Ergebnisse präsentieren und etablierte sich als einer der wichtigsten Bereiche in der Unternehmensstruktur des Bonner Telekommunikationskonzerns.

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