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T-Mobile USA rechnet mit Abschwächung des Kundenwachstums

Die Unternehmensmeldungen von T-Mobile USA waren bislang immer Balsam für die Besitzer von Telekomaktien, denn aufgrund der geringen Marktsättigung in Nordamerika waren die hohen Kundenwachstumsraten ungebrochen. Auf einer Investorenkonferenz in Phoenix gab T-Mobile USA Chef Robert Dotson allerdings zu Bedenken, dass für das laufende Geschäftsjahr 2006 mit einer Abschwächung des Kundenzuwachses zu rechnen sei. Bislang konnte die US-amerikanische Mobilfunktochter etwa eine Million neue Kunden pro Quartal hinzugewinnen, die Gesamtkundenzahl überstieg Ende September die 20 Millionen Marke. Hintergrund der Abschwächung sei die zunehmende Sättigung des Mobilfunkmarktes in den USA, die zum Jahreswechsel bei 70 Prozent gelegen habe.



Dennoch betonte Robert Dotson, dass diese Konsolidierung nur einen geringen Einfluss auf das Unternehmensergebnis haben werde. Das Kundenwachstum wird weiterhin auf hohem Niveau bleiben und die Preise werden sich mittelfristig stabilisieren. Daher könnte sich der Umsatz je Kunde, der vor allem in gesättigten Märkten wie Deutschland für Netzbetreiber zu den wichtigsten Kennzahlen gehört, im laufenden Jahr sogar leicht verbessern.

Um das Geschäft weiter auszubauen, will zudem die Muttergesellschaft kräftig in ihre US-Tochter investieren. Im Vordergrund steht dabei vor allem der Netzausbau und der Aufbau eines 3G-Netzes.

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