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Android-System kann virtuell ausprobiert werden

T-Mobile hat auf seiner US-amerikanischen Website einen Emulator für das T-Mobile G1 veröffentlicht. Interessierte können sich damit einen ersten Eindruck vom neuen Betriebssystem verschaffen. Das erste richtige Android-Smartphone kommt dann am 22. Oktober in den USA auf den Markt.

Am 22. Oktober kommt das T-Mobile G1 in den USA auf den Markt. Wer sich bis dahin nicht gedulden kann und das erste Smartphone mit Android OS schon jetzt testen möchte, findet auf der amerikanischen Website von T-Mobile einen Emulator für das G1. Dort kann man den Homescreen unter die Lupe nehmen, sich innerhalb der Menüstrukturen bewegen und das System näher kennenlernen.

Das System wirkt insgesamt klar strukturiert. Allein im Hauptmenü findet man 19 Menüpunkte, beispielsweise erhält der Wecker ein eigenes Icon. Ebenfalls zu finden sind der Taschenrechner und der Browser, der den Nutzer beim Aufrufen geradewegs auf die Suchmaske von Google leitet. Tippt man auf das Icon "IM", hat man die Auswahl zwischen den Instant Messengern AIM, Google Talk, Yahoo und Windows Live Messenger.

Viele Funktionen des Emulators, wie beispielsweise Maps und Market, sind bislang auf die erste Menüebene beschränkt. Auch der YouTube-Client ist nur Zierde. Bei Darstellungen mit vielen Informationen, etwa beim Kalender und der Anruferliste, arbeitet Android OS häufig mit Reitern in der oberen Leiste und verbessert damit die Bedienung und die Übersicht.

Das T-Mobile G1 wurde am 23. September in New York von T-Mobile und Google vorgestellt. Es erscheint am 22. Oktober 2008 für 179 Dollar samt Vertragsbindung im US-Handel, in England startet es im November. Hierzulande wird man sich erst Anfang 2009 von den Fähigkeiten des T-Mobile G1 überzeugen können.

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