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T-DSL-Preise in Gefahr?

20.11.2000 | 17:11 Uhr |

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post nimmt, nach der Entscheidung zur Großhandels-Flatrate, das Geschäft der Telekom mit Breitband-Internetzugängen unter die Lupe. Auch im DSL-Bereich soll die Telekom ihren Mitbewerbern ein gewisses Frequenzspektrum zur Verfügung stellen.

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post nimmt das Geschäft der Telekom mit Breitband-Internetzugängen unter die Lupe, um diesem Markt eine schnelle Entwicklung zu ermöglichen.

Anfang 2001 werde sein Amt über den Zugang von Telekom-Wettbewerbern zu Angeboten der "Digital Subscriber Line" (DSL) (siehe Glossar) entscheiden, so der "Chefregulierer" Klaus-Dieter Scheurle gegenüber der "Berliner Zeitung".

DSL soll dank seiner hohen Übertragungskapazität ermöglichen, sogar Filme schnell aus dem Internet zu laden. "Wir müssen darauf achten, dass der DSL-Markt nicht kaputt gemacht wird, bevor er sich richtig entwickeln kann", meinte der Amtspräsident mit Blick auf die niedrigen DSL-Preise der Deutschen Telekom.

Er deutete an, dass die Telekom danach ihren Wettbewerbern ein DSL-Frequenzspektrum "zu wettbewerbsfähigen Preisen" zur Verfügung stellen müsse. (PC-WELT, 20.11.2000, dpa/ mp)

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