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T-DSL-Preise bleiben stabil

30.03.2001 | 16:08 Uhr |

Das wichtigste zuerst: Nicht beanstandet wurden von der Regulierungsbehörde die Preise der Telekom für den schnellen Internetanschluss T-DSL. Eine Beschwerde der Wettbewerber wegen angeblichen Preisdumpings wies die Regulierungsbehörde zurück.

Das wichtigste zuerst: Nicht beanstandet wurden von der Regulierungsbehörde die Preise der Telekom für den schnellen Internetanschluss T-DSL. Eine Beschwerde der Wettbewerber wegen angeblichen Preisdumpings wies die Regulierungsbehörde zurück.

In den übrigen Entscheitungen hat die Telekom hingegen Schlappen hinnehmen müssen. So ist die Telekom verpflichtet, künftig im Ortsnetz den Wiederverkauf von Telefonleistungen zuzulassen.

Kaum schmecken dürfte der Telekom ferner die behördliche Anordnung, den Wettbewerbern künftig nur einen Teil der Anschlussleitungen zur Verfügung zu stellen (Line Sharing). Danach haben diese den Anspruch, allein den oberen Frequenzbereich der Anschlussleitung nachzufragen. Den unteren kann die Telekom weiterhin für Sprachdienste nutzen.

Für die Wettbewerber der Deutschen Telekom wird der Zugang zum Telefonanschluss des Endkunden künftig billiger. Für die Überlassung der Leitungen auf der so genannten letzten Meile darf der Bonner Ex-Monopolist ab dem 1. April nur noch 24,40 Mark monatlich von seinen Konkurrenten verlangen, eine Mark weniger als bisher.

Auch die einmaligen Kosten für die Umschaltung und den Wechsel eines Telefonkunden werden auf 181 DM beziehungsweise 74 DM abgesenkt. Die Telekom hatte erheblich höhere Gebühren gefordert. (PC-WELT, 30.03.2001, dpa/ eb)

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