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T-DSL: Gerüchteküche um Fastpath brodelt wieder

28.11.2002 | 13:55 Uhr |

Besitzer eines T-DSL-Anschlusses, die häufig und gerne Online-PC-Spiele zocken, kennen das Manko des Highspeed-Anschlusses: Die Ping-Zeiten sind hoch und dadurch kommt es zu Rucklern und Aussetzern. Schuld daran ist das Interleaving, eine Software in den Vermittlungsstellen der Deutschen Telekom, die jedes übertragene Datenpaket auf Fehler überprüft. Die Lösung des Problems könnte "Fastpath" bieten. Angeblich plant die Deutsche Telekom zur Cebit 2003 eine "Fastpath"-Lösung anzubieten. Allerdings wird dieser Service seinen Preis haben..

Besitzer eines T-DSL-Anschlusses, die häufig und gerne Online-PC-Spiele zocken, kennen das Manko des Highspeed-Anschlusses: Die Ping-Zeiten sind hoch und dadurch kommt es zu Rucklern und Aussetzern. Schuld daran ist das Interleaving, eine Software in den Vermittlungsstellen der Deutschen Telekom, die jedes übertragene Datenpaket auf Fehler überprüft.

Die Lösung des Problems könnte "Fastpath" bieten. Bei "Fastpath" wird die Fehlerkorrektur ausgeschaltet und damit die Ping-Zeiten verbessert. Allerdings kann es durch die ausgeschaltete Fehlerkorrektur zu fehlerhaft übertragenen Datenpaketen kommen. Das macht sich bei zwar Online-Spielen nicht bemerkbar, jedoch nutzen nicht alle T-DSL-Besitzer ihren Anschluss überwiegend zum Spielen.

Wie PC-WELT in Erfahrung bringen konnte, soll "Fastpath" für T-DSL zur Cebit 2003 vorgestellt und Ende März 2003 auch angeboten werden. Angeblich soll die Deutsche Telekom dann "Fastpath" auf Wunsch aktivieren. Das allerdings nur gegen Bezahlung. Gemunkelt wird, dass die Deutsche Telekom eventuell eine einmalige Einrichtungsgebühr verlangen und zusätzlich noch eine monatliche Gebühr erheben wird.

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