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T-Com verspricht 2007 ADSL2+ oder VDSL für 17 Mio Haushalte

14.03.2007 | 11:48 Uhr |

Die CeBIT ist für Unternehmen immer eine willkommene Plattform, um über die angeblichen oder tatsächlichen Erfolge der Vergangenheit und die Planungen für die Zukunft zu plaudern. Das gilt auch für die T-Com, die besonders den Ausbau ihrer ADSL2+- und VDSL-Leitungen und ihres Internet-basierten Unterhaltungsangebotes in den Mittelpunkt der Unternehmenspräsentation stellt.

Die T-Com will den Ausbau des ADSL2+ und VDSL-Breitbandnetzes vorantreiben. Besonders das VDSL-Netz soll mit seinen hohen Datendurchsätzen Triple-Play-Angebote ermöglichen, also Internet, IP-Telefonie und Video-/TV-Angebote aus dem Internet über einen Anschluss (Video on demand, IP-TV).

Sofern nichts dazwischen kommt, will die T-Com bis Ende 2007 mehr als 17 Millionen bundesdeutschen Haushalten in rund 750 Städten Triple-Play-Angebote via ADSL2+ oder VDSL ermöglichen können. Zum gleichen Zeitpunkt soll VDSL mit Übertragungsraten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde in 26 Städten mit rund 8,2 Millionen Haushalten verfügbar sein. So sollen Bochum, Bonn, Bremen, Darmstadt, Dortmund, Dresden, Duisburg, Essen, Karlsruhe, Ludwigshafen, Mainz, Mannheim, Wiesbaden und Wuppertal im Laufe des Jahres 2007 hinzukommen. Ab 2008 ist der schrittweise Ausbau auf insgesamt 50 Städte geplant.

Die T-Com hat zudem die Disney-Tochter Buena Vista International Television als weiteren wichtigen Partner für ihren Video on Demand-Service gewonnen. Damit bietet die Online-Videothek als einzige in Europa Inhalte aller acht großen Hollywood-Studios an, wie die T-Com stolz verkündet.

Dementsprechend ehrgeizig sind die Ziele des derzeit etwas angeschlagenen und vor allem durch Stellenabbau beziehungsweise -Auslagerungen von sich reden machenden Konzerns (die PC-WELT berichtet). So will die T-Com bis 2010 1,5 Mio. IPTV-Kunden gewinnen.

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