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T-Com-Feldversuch: Bis zu 6,4 Terabit/s per Glasfaserkabel

26.09.2006 | 10:19 Uhr |

Zusammen mit Ericsson hat die T-Com einen Breitband-Feldversuch mit einem neuen Modulationsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Die neue Technik erlaubt dabei laut Unternehmen Datenübertragungsraten von bis zu 6,4 Terabit/s und dies über Entfernungen von mehr als 1000 Kilometern.

Die T-Com arbeitet weiter an einer Aufrüstung ihres bestehenden Glasfasernetzes. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen zusammen mit seinem Partner Ericsson den "weltweit ersten" Testlauf mit einem neuartigen Modulationsverfahren erfolgreich abgeschlossen.

Durch die neue Technik wurden laut Unternehmen Übertragungen mit 43 Gigabit/s über eine Entfernung von über 1000 Kilometer durchgeführt. Damit können mit der bereits bestehenden Glasfaser-Infrastruktur Übertragungsraten von bis zu 6,4 Terabit/s erreicht werden (160 Kanäle x 43 Gigabit), so die T-Com.

Die bei diesen Geschwindigkeiten im Glasfasernetz verstärkt auftretenden Störeffekte sollen dabei durch die "next generation transmission"-Technik von Ericsson kompensiert werden. Diese Technologie basiert auf einem neuen, optischen Modulationsverfahren.

Der Testlauf führte über Nürnberg (Franken) über Oschatz (Sachsen) und wieder zurück. Beide Städte sind über die Ericsson-Technik an das T-Com-Glasfasernetz angebunden.

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