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Systems: Tools zur Druck- und Kostenkontrolle von Kyocera

26.10.2005 | 15:02 Uhr |

Unternehmen verlangen von Druckerherstellern neben Hardware auch effiziente Programme zur Überwachung der Geräte.

Gerade in Zeiten, in denen Geld und Arbeitszeit knapp sind, benötigen Unternehmen mehr Überblick über die im Netz installierten Drucker. Davon ist der Druckerhersteller Kyocera Mita überzeugt und präsentiert auf der Computermesse Systems in München zwei Software-Lösungen, mit denen sich Arbeitsabläufe und Kosten in den Griff kriegen lassen sollen.

Bei der Überwachung der Drucksysteme soll Kyocount helfen. Laut Hersteller kontrolliert das Tool die Zählerstände der im Netz eingebundenen Ausgabegeräte. Der Administrator ist informiert, wenn Fehler auftreten oder auch nur der Toner eines Systems zur Neige geht. Die Bestellung des Nachschubs lässt sich zudem über das Programm automatisieren. Ausfallzeiten und Leerläufe sollen so verhindert werden. Da das Tool auch die Auslastung der Systeme festhält, dient es dem Administrator zur Kontrolle, ob überhaupt die passenden Ausgabemodelle im Einsatz sind. Die erfassten Daten lassen sich für Berichte aufbereiten. Außerdem ist über das XML-Format eine offene Schnittstelle gegeben, um die Daten in bestehende Abrechnungsprozesse einzubinden.

Kyoeasyprint wiederum soll die Arbeitsabläufe im Unternehmen vereinfachen und beschleunigen. Mit dem Programm lassen sich Formulare gestalten und im Druckertreiber hinterlegen. Beim Drucken greift der Anwender automatisch darauf zu. Außerdem lassen sich anstehende Druckjobs auf die im Netz vorhandenen Maschinen verteilen. Laufwege und Wartezeiten bleiben damit so kurz wie möglich. Auch beim Archivieren von Dokumenten soll das Tool helfen, indem es diese automatisch an ein Fax-, Mail- oder Archivsystem übergibt, so dass viele manuelle Prozesses entfallen können.

Die Programme sind ab Mitte November 2005 im Handel erhältlich und sollen jeweils rund 200 Euro kosten.

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