162406

OLPC-Notebook selbst ausprobieren

22.10.2008 | 13:45 Uhr |

Sie haben schon viel vom One-Laptop-per-Child (ehemals: 100-Dollar-Laptop) gehört, aber noch nie eines gesehen geschweige denn in den Händen gehalten? Dann können Sie diese Wissenslücke auf der derzeit laufenden Systems 2008 in München schließen.

Das OLPC-Notebook hat mittlerweile einen langen Weg hinter sich und bekommt seit einiger Zeit Konkurrenz durch die recht preiswerten Netbooks. Der Verkauf des OLPC ist in Deutschland ohnehin nicht geplant, das OLPC soll stattdessen von Regierungen in Schwellen- und Entwicklungsländern in großen Stückzahlen gekauft werden, damit dann in dem betreffenden Land alle Schüler damit ausgestattet werden können. Doch interessant anzuschauen ist das peppig gestaltete OLPC mit seinem kindgerecht gestalteten Linux-Derivat schon. Wer also Lust hat, dieses Ur-Netbook einmal selbst auszuprobieren, kann das bis Freitag noch auf der Systems 2008 in München machen. Und zwar am Stand von Skolelinux . Der dort anwesende Vertreter des Skolelinux-Projektes führt Ihnen das OLPC gerne vor.

Ein paar Worte zu Skolelinux: Zu den ganz großen Stärken von Linux gehört die Flexibilität. Für jeden Einsatzzweck und für jede Zielgruppe lässt sich eine maßgeschneidete Linux-Distribution zusammenstellen. So auch für den Einsatz in den Schulen: Hierfür entstanden in den letzten Jahren einige spezialisierte Linux-Distributionen, von denen wir Ihnen einige bereits ausführlich vorgestellt haben . Das bereits seit einiger Zeit im Schuleinsatz bewährte Skolelinux gehört ebenfalls zu dieser Gattung und kann am Gemeinschaftsstand von Linux/Open Source bewundert werden.

Sie finden Skolelinux auf der Systems 2008 in Halle B2 "Systems Integration & Services" am Gemeinschaftsstand der Linux-Projekte Debian, Ubuntu, Samba, KDE etc.

Ratgeber: Juxlala, Lerntux und Edubuntu (mit Bildergalerie)

0 Kommentare zu diesem Artikel
162406