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Das Nokia C7 im ersten Test

27.08.2010 | 09:37 Uhr |

Eldar Murtazin hat es wieder geschafft. Obwohl der Chefredakteur der russischen Mobilfunkseite Mobile Review seit der Affäre um das geklaute N8 im Dauerstreit mit seinem einstigen Lieblingshersteller Nokia liegt, konnte er einen Prototyp des Nokia C7 testen.

Wie er das geheime Gerät in die Finger bekommen konnte, ließ er wohlweislich offen.

Neue Käuferschichten wird Nokia mit dem C7 nicht erreichen, meint Murtazin. Zum Betriebssystem Symbian 3 schreibt er: "Menschen, die an Nokia-Handys gewöhnt sind, werden das System lieben, aber es ist alles andere als ein Marktführer". Tatsächlich sieht das neue Symbian 3 weit weniger modern aus , als iOS oder Android.

Bei der Hardware schneidet das C7 sehr gut ab. Die Verarbeitung und Qualitätsanmutung ist genauso gut, wie beim C6 oder N97. Bis auf den fehlenden HDMI-Ausgang und acht statt 12 Megapixel ist die Technik mit dem Topmodell N8 nahezu identisch, wie aus einer Tabelle hervorgeht, die Murtazin ans Ende des Tests stellt. Da der vermutete Verkaufspreis auch noch etwa 100 Euro unter dem N8 liegen dürfte, rechnet der Handy-Experte dem C7 gute Chancen aus, zum Megaseller zu werden.

Das Nokia C7 kommt mit einem AMOLED-Display mit 3,5 Zoll und einer Auflösung von 640x360 Pixel. Die Kamera knipst Fotos mit acht Megapixel und Dual-LED-Blitz. Ein Prozessor mit 680 Megahertz und 256 Megabyte Arbeitsspeicher reichen aus, um ruckefrei mit dem Symbian-3-System zu arbeiten. Der interne Speicher ist acht Gigabyte groß, hinzu kommen Ausstattungsmerkmale wie WLAN mit dem schnellen n-Standard, Bluetooth 3.0 und die Fähigkeit, ab Werk DivX-Videos abspielen zu können.

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